Unfall­versicherung
ab 13,95 im Jahr

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Das Wichtigste in Kürze

Einmal Stolpern genügt. Unfälle sind im Laufe des Lebens unvermeidlich. In den meisten Fällen sind die Konsequenzen einfach, in manchen Fällen können die Konsequenzen aber eine sehr große Tragweite annehmen. Beispielsweise, wenn Sie im Zuge eines Unfalles einen Teil Ihres Körpers verlieren, den Sie für die Ausübung Ihrer Arbeit zwingend benötigen. Eine Unfallversicherung nimmt einer solchen Situation die größte Brisanz, indem Sie entweder eine Einmalzahlung erhalten, mit welcher Sie sich an Ihre neue Situation anpassen können, oder indem Sie eine Rente erhalten.

Die Versicherung zahlt bei schwerwiegenden und bleibenden Verletzungen. Bei kleineren Verletzungen sowie bei Krankheiten besteht kein Versicherungschutz

Die Höhe des Versicherungsbeitrags ist abhängig vom Beruf, Alter, Versicherungssumme, Leistungsart und dem Umfang der gewünschten Zusatzleistungen.

Gefährliche Hobbys können bei einigen Versicherungen gegen Aufpreis abgesichert werden. Fallschirmspringen ist in einer normalen Unfallversicherung nicht mitversichert. Für den Bereich Motorsport, gibt es einen speziellen Tarif (Motorsportunfall Versicherung)

Unfallverletzungen sind eine der größten Gesundheitsgefahren für Kinder und Jugendliche. Die meisten Unfälle passieren zuhause bzw. im privaten Umfeld. Die Massive Unfall-Zunahme bei Senioren ab 65 Jahre zeigt, das eine Unfallversicherung auch für Ältere Menschen ein muss darstellt.

Ein Tarifvergleich lohnt sich wegen den großen Preis- und Leistungsunterschieden der einzelnen Anbietern.

1. Wer benötigt eine?

Wer sollte eine Unfallversicherung abschließen?
Um vor den Unfallfolgen im privaten Bereich geschützt zu sein, empfiehlt sich der freiwillige Abschluss einer privaten Unfallversicherung. Für Selbstständige, Personen ohne Beruf, Hausfrauen/männer, für Personen mit hohen Unfallrisiko und für Erwerbstätige mit Vorerkrankungen, Kinder, Jugendliche und vor allem Senioren.

Wann zahlt eine Unfallversicherung?
Eine Unfallversicherung zahlt, wenn eine Kraft von außen zu einer Gesundheitsschädigung führt. Die Definition der Unfallversicherer unterscheidet sich davon, wie der Begriff Unfall im umgangssprachlichen Alltag verwenden wird.

Unfallversicherer definieren Unfälle folgendermaßen:

Ein Unfall ist ein plötzliches, zeitlich und örtlich bestimmbares und von außen einwirkendes Ereignis.

  1. Unabwendbarkeit
  2. Kräfteeinwirkung von außen
  3. Unfreiwilliges Ereignis
  4. Gesundheitsschaden

Welche Arten der Unfallversicherung gibt es:

  • Unfallversicherung
  • Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr
  • Unfallversicherung mit Einmalbeitrag
  • Seniorenunfallversicherung
  • Kinderunfallversicherung

Die Gliedertaxe der Unfallversicherung:
Bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit der folgenden Körperteile oder Sinnesorgane gelten ausschließlich die hier genannten Invaliditätsgrade:

Beispiel: Durch einen Unfall ist ein Arm vollständig funktionsunfähig (70%) und ein Bein zur Hälfte in seiner Funktion beeinträchtigt (35%). Auch wenn die Summe der Invaliditätsgrade zusammen 105 % ergibt, ist die Invalidität auf 100 % begrenzt.

KörperbereichInvaliditätsgrad
Arm im Schultergelenk70 %
Arm bis oberhalb des Ellenbogengelenks65 %
Arm unterhalb des Ellenbogengelenks60 %
Hand im Handgelenk55 %
Daumen20 %
Zeigefinger10 %
Anderer Finger5 %
Bein über der Mitte des Oberschenkels70 %
Bein bis zur Mitte des Oberschenkels60 %
Bein bis unterhalb des Knies50 %
Bein bis zur Mitte des Unterschenkels45 %
Fuß40 %
Große Zehe5 %
Andere Zehe2 %
Auge50 %
Gehör auf einem Ohr30 %
Geruchssinn10 %
Geschmackssinn5 %
Die Bemessung erfolgt ausschließlich nach medizinischen Gesichtspunkten.


2. Welche Leistungen können versichert werden?

Welche Leistungen bietet eine private Unfallversicherung?

  • Invaliditätsleistung
  • Unfallrente
  • Todesfallsumme
  • Kosmetische Operationen
  • Krankenhaustage- / Genesungsgeld
  • Übergangsleistung
  • Bergungskosten

Folgende Leistungen können zusätzlich eingeschlossen werden:

  • Mitwirkungen von Krankheiten
  • verbesserte Gliedertaxe
  • Infektionen infolge Hautverletzungen durch Tiere
  • Erhöhte Kraftanstrengung
  • Kinderkrankheiten
  • Eigenbewegungen (Schädigung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule)
  • Sofortleistungen bei Krebserkrankung
  • Beitragsfreistellung bei Arbeitslosigkeit
  • Alkoholklausel beim Führen eines KFZ
  • Nahrungsmittelvergiftung

Verbesserte Gliedertaxe:
Folgende innere Organe können in einer verbesserten Gliedertaxe mitversichert werden: Dünn- und Dickdarm, Gallenblase, Lungenflügel, Magen, Milz, Nieren

Welche Grundsumme sollte ich absichern?
Die Grundsumme – auch Versicherungssumme oder Invaliditätssumme genannt, ist die Berechnungsgrundlage für die Einmalzahlung im Schadensfall.

Der (BdV) empfehlt als Grundsumme:
Alter bis 30 = 6 fache des Bruttojahreseinkommen
Alter bis 40 = 5 fache des Bruttojahreseinkommen
Alter bis 50 = 4 fache des Bruttojahreseinkommen

Die Progression in der Unfallversicherung:
Im Normalfall greift ab 26 Prozent, die sogenannte Progression. Durch diesen Faktor lassen sich die Leistungen im Versicherungsfall erhöhen. Einer der drei gängisten Progressionsstaffeln in Höhe von 225, 350 und 500 Prozent sollten Sie wählen.

Rechenbeispiel mit einer Grundsumme von 125.000 Euro:

Invaliditätohne ProgressionProgression 225Progression 350Progression 500
25 Prozent31.250 Euro31.250 Euro31.250 Euro31.250 Euro
50 Prozent62.500 Euro93.750 Euro125.000 Euro125.000 Euro
75 Prozent93.750 Euro187.500 Euro281.250 Euro312.500 Euro
100 Prozent125.000 Euro281.250 Euro437.500 Euro625.000 Euro

TIPP: Wir empfehlen unseren Kunden eine 350 – 500% Progressionsstaffel

Was tun bei Vorerkrankungen?
Zunächst einmal haben die meisten Unfallversicherungen Gesundheitsfragen und können einen Antrag wegen bestimmter chronischer Erkrankungen ablehnen. Hier finden Sie passende Tarife bei bestehenden Vorerkrankungen.


Was kostet der Versicherungsschutz?

Die Beiträge liegen zwischen 14 Euro – 530 Euro im Jahr.

Die Beitragshöhe einer Unfallversicherung hängt von mehreren Faktoren ab: Beruf, Alter, Versicherungssumme, Leistungsart und dem Umfang der gewünschten Zusatzleistungen. Eine günstige Unfallversicherung bekommen Sie schon für 13,95 Euro im Jahr.

Wir beraten Sie gerne!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr auf Ihre Fragen.

Telefon: 02741- 9721273
kontakt@mawadirekt.de

3. Unsere besten Unfalltarife

Wir empfehlen Ihnen folgende Unfalltarife

Diese Leistungen sollten Sie auf jeden Fall in Ihrer Unfallversicherung einschließen:

  • Eigenbewegungen (Schädigung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule)
  • Bewusstseinsstörungen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall
  • Keine Anrechnung von Krankheiten
  • Nahrungsmittelvergiftung
  • Erhöhte Kraftanstrengung
  • Infektionen infolge Hautverletzungen durch Tiere (z.B. Zeckenbisse)
  • Unfälle auf Grund von Übermüdung oder Erschrecken
Anbieter TarifTest
BaslerGold Mitwirkung1001
BarmeniaPremium-Schutz1
JanitosBestSelection Sinne-Gliedertaxe1
AskumaSorgenfreiPlus1
HKEinfach Komplett – Gliedertaxe Premium Plus1
VHVExklusiv1
Die MAWA Testsieger Preis/Leistung/Service (124Tarifen) 19.09.2020

4.Tarifrechner

Vergleichsrechner

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Wichtige Zusatzbausteine:

Anrechnung von Krankheiten (min. 70%)

Anrechnung von Krankheiten in der Unfallversicherung:
Sofern eine Anrechnung (in %) vereinbart ist, darf der Versicherer vorhandene Vorerkrankungen im Schadenfall zur Bewertung heranziehen. Hat in einem solchen Fall eine Vorerkrankung kausal am Unfall und/oder den Unfallfolgen mitgewirkt, darf der Versicherer die Entschädigung entsprechend kürzen. Das gilt aber nur, sofern das ärztliche Gutachten feststellt, dass die Mitwirkung dieser Vorerkrankung dem vereinbarten Mitwirkungsanteil entspricht oder diesen übersteigt. Es gilt also: Je höher der Prozentsatz desto besser für Ihren Kunden. Ideal ist das Tarifmerkmal „keine Anrechnung“ , dann dürfen vorhandene Vorerkrankungen/Erkrankungen des Kunden für die Bewertung eines Unfalls nicht hinzugezogen werden.

Infektionen durch Tiere (z.B. Zeckenbisse)

Infektionen infolge Hautverletzungen durch Tiere (z.B. Zeckenbisse) in der Unfallversicherung:

Da Infektionen Erkrankungen sind, die der Körper selbst ausbildet, sind sie per Definition kein Unfall. Kommen diese Infektionen jedoch aufgrund von Verletzungen der Haut durch Tiere zustande (bspw. eine Borreliose-Erkrankung durch einen Zeckenbiss oder eine Tetanus-Infektion durch die Kratzattacke einer Katze), wird jene Infektion bei Vereinbarung als Unfall bewertet.

Eigenbewegungen (Schädigung an Gliedmaßen/Wirbelsäule)

Eigenbewegungen (Schädigung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule) in der Unfallversicherung:

Damit ein Unfall nach Definition vorliegt, ist grundsätzlich ein plötzliches und von außen auf den Körper der versicherten Person wirkendes Ereignis von Nöten, wodurch beispielsweise ein Bandscheibenvorfall bei der Gartenarbeit oder ein Bänderriss beim Sport durch bloßes Umknicken per Definition keine Unfälle sind. Ist ein Einschluss der Eigenbewegungen vereinbart, wird der Unfallbegriff auf diese Fälle der Eigenbewegung ohne Einwirkung von außen erweitert.

Vergiftung bei Kindern

Vergiftung bei Kindern in der Unfallversicherung:

Die Basisbedingungen schließen Gesundheitsschädigungen aufgrund der Einnahme von festen und flüssigen Stoffen, die keine Nahrungsmittel sind, durch den Schlund aus (Unfallbegriff nicht erfüllt). Für Kinder gilt dieser Ausschluss bis zur genannten Grenze nicht, es sei denn es handelt sich um Nahrungsmittel (siehe vorheriger Punkt). Beispiel: Ein Kleinkind verschluckt unbedarft einen Baustein.

Empehlenswerte Zusatzbausteine:

Unfälle auf Grund von Übermüdung oder Erschrecken

Unfälle aufgrund von Übermüdung und Erschrecken in der Unfallversicherung:

Unfälle, deren Ursachen in Schlafentzug (Übermüdung) der versicherten Person oder in einem Akt des Erschreckens durch eine dritte Person zu finden sind, gelten entgegen der Basisbedingungen (Ausschluss: Bewusstseinsstörung) als versichert.

Kosmetische Operation

Kosmetische Operation in der Unfallversucherung:

Kosten durch die Wiederherstellung des äußeren Erscheinungsbildes nach einem Unfall. Voraussetzung für die Leistung ist, dass kein Dritter (z. B. Krankenkasse oder Haftpflichtversicherer) eintrittspflichtig ist. Gesondert zu sehen sind die Kosten für Zahnersatz.

Erhöhte Kraftanstrengung

Erhöhte Kraftanstrengung in der Unfallversicherung:

Unfälle, die im direkten, kausalen Zusammenhang mit erhöhtem Kraftaufwand stehen, sind versichert. Erhöhte Kraftanstrengungen liegen zum Beispiel beim Heben, Tragen und Schieben schwerer Gegenstände vor.

Bewusstseinsstörungen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall

Bewusstseinsstörung durch Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Unfallversicherung:

Herzinfarkte und Schlaganfälle erfüllen den Unfallbegriff nicht und sind selbst nicht versichert. Erleidet die versicherte Person jedoch eine weitergehende Gesundheitsschädigung aufgrund eines Unfalls, dessen Ursache das getrübte Bewusstsein durch Herzinfarkt/Schlaganfall ist, sind die Folgen daraus versichert. Beispiel: Ein Autofahrer erleidet einen Infarkt und fährt nur deswegen gegen einen Baum und bricht sich beide Beine. Für die Knochenbrüche leistet die Unfallversicherung je nach vereinbarten Leistungen. Tritt jedoch auch noch die dauerhafte Lähmung (= bleibende Funktionseinschränkung = Invalidität) eines Armes auf, die jedoch nicht im Baum-Anprall, sondern in der Herzattacke selbst ursächlich ist, ist keine Leistung seitens des Versicherers fällig.

Sonstige Erweiterungen

Sofortleistungen bei Krebserkrankung

Sofortleistungen bei Krebserkrankung in der Unfallversicherung:

Der Ausbruch einer Krebserkrankungen erfüllt den Unfallbegriff in mehrfacher Hinsicht nicht und ist in fast allen Produkten am Markt nicht versichert. Einige wenige Ausnahmen sichern im Fall der Fälle jedoch eine feste Einmalzahlung zu.

Verzicht auf Gesundheitsprüfung

Verzicht auf Gesundheitsprüfung in der Unfallversicherung:

Der Verzicht auf Gesundheitsprüfung bedeutet, dass der Versicherer bei Antragsstellung keine Gesundheitsfragen stellt, die das Zustandekommen des Vertrages beeinflussen könnten. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Vorschadenangabe auch bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen nicht entfällt.

5. Wichtige Fragen zur Unfallversicherung

Wann zahlt die Unfallversicherung?
  • Eine Unfallversicherung zahlt, wenn eine Kraft von außen zu einer Gesundheitsschädigung führt.

Unfallversicherer definieren Unfälle folgendermaßen:

  1. Unabwendbarkeit
  2. Kräfteeinwirkung von außen
  3. Unfreiwilliges Ereignis
  4. Gesundheitsschaden
Ist die Unfallversicherung steuerlich absetzbar?

Die Beiträge zur Unfallversicherung können als sonstige Vorsorgeaufwendung steuerlich abgesetzt werden.

Unter Anlage Vorsorgeaufwände (Zeile 46 – 50)

Wie kündige ich meine Unfallversicherung?

In der Regel gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten vor dem Ende der Vertragslaufzeit. Ist diese Frist abgelaufen, verlängert sich Ihr Vertrag automatisch um ein Jahr.

Habe ich auch beim Sport Unfallschutz?

Voraussetzung für einen Leistungsanspruch bei einer Sportverletzung ist, dass Sie für die Ausübung der Sportart kein Geld erhalten haben. Berufssportler sind in der privaten Unfallversicherung nicht versicherbar.

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