
KRAVAG Wohnmobilversicherung – zuverlässiger Schutz für Camper
Tarife für Haftpflicht, Teil- & Vollkasko – individuell für Ihr Wohnmobil
KRAVAG Wohnmobilversicherung – sicher unterwegs – das sollten Sie wissen.
🌟 Einleitung

Ein Wohnmobil ist kein „Auto mit mehr Platz“, sondern ein Fahrzeug mit eigener Risikologik: hoher Aufbau, teure Scheiben, viel Zubehör, lange Standzeiten, Urlaubsfahrten (oft ins Ausland) und häufig ein hoher Wiederbeschaffungswert. Genau deshalb unterscheidet sich die richtige Wohnmobilversicherung spürbar von einer normalen Autoversicherung: Es geht nicht nur um Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko – sondern darum, wie Zubehör, Aufbau, Glas, Sturm/Hagel, Diebstahl, Pannenhilfe im Ausland und die Nutzung (Saisonkennzeichen, Standplatz, Fahrerkreis) in den Bedingungen tatsächlich geregelt sind.
KRAVAG setzt im Mobilitätsumfeld traditionell stark auf praxisnahe Bausteine und Serviceelemente. Für Wohnmobilbesitzer wird das besonders interessant, weil man sich den Schutz modular passend zur Reise und zum Fahrzeugwert zusammenstellen kann: von solidem Grundschutz bis zu erweiterten Kasko-Optionen, Fahrerschutz, Rabattschutz, Schutzbrief/SchutzbriefPlus und Werkstattservice.
💡 Tipp: Denken Sie beim Wohnmobil immer in „Reiseszenarien“: Glasbruch im Ausland, Sturm auf dem Stellplatz, Rangierschaden, Diebstahl von Zubehör – wenn Ihr Tarif diese vier Fälle sauber abdeckt, sind Sie in der Praxis sehr gut aufgestellt.
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1. Was unterscheidet die KRAVAG Wohnmobilversicherung von einer normalen Autoversicherung? 🧩
Wohnmobile haben „andere Schadentreiber“ als Pkw. Beim Pkw sind es oft Fahrbetrieb, Parkschäden, normale Glas-/Wildschäden. Beim Wohnmobil kommen dazu: große Glasflächen, Aufbauten (Dach, Seitenwände, Dachhauben), Markise, Träger, Solartechnik, häufige Standzeiten, Campingplätze und Auslandseinsatz. Außerdem ist die Reparaturwelt anders: nicht jede Werkstatt kann Aufbau- oder Reisemobilreparaturen schnell und fachgerecht durchführen.
KRAVAG berücksichtigt diese Realität vor allem über: passende Kasko-Bedingungen (insbesondere Glas, Sturm/Hagel, Diebstahlteile), sinnvolle Zusatzbausteine (z. B. Fahrerschutz, erweiterte Kasko-Optionen) und Reise-/Mobilitätsbausteine (Schutzbrief/Plus), die bei einem schweren Schaden im Urlaub den Unterschied machen können.
| Thema | Pkw-Logik | Wohnmobil-Logik | Worauf Sie bei KRAVAG besonders achten |
|---|---|---|---|
| Glas | meist „eine Scheibe“ | große Frontscheibe + Dachfenster | Selbstbeteiligung, Glas-Organisation, Umfang |
| Sturm/Hagel | häufig überschaubar | hoher Aufbau, Dach, Anbauteile | Bedingungen für Markise/Zubehör, Reparaturweg |
| Diebstahl | Radio/Navi | Zubehör, Aufbruch am Stellplatz | fest verbaut vs. mitgeführt, Teile-/Zubehörbegriff |
| Rangieren | Parkrempler | Höhe/Breite, enge Gassen | Vollkasko wichtig, SB passend wählen |
| Reise | meist Inland | oft Ausland, lange Strecken | Schutzbrief/Plus, Rücktransport, Organisation |
| Standzeit | tägliche Nutzung | lange Ruhezeiten | Saisonkennzeichen, Abstellort, Diebstahlrisiko |
📘 Beachte: Der größte Unterschied liegt selten im Beitrag, sondern in Details der Bedingungen: Was gilt als „fest verbunden“, wie ist Glas geregelt, und welche Services greifen wirklich im Ausland.
2. Kfz-Haftpflicht fürs Wohnmobil – Grundschutz auch für große Schäden ⚖️
Die Haftpflicht ist Pflicht – und beim Wohnmobil besonders relevant, weil Gewicht, Größe und Aufbau schnelle hohe Schäden auslösen können. Ein Rangierfehler kann eine Schranke, ein anderes Fahrzeug oder eine Gebäudeecke beschädigen. Ein Unfall mit Personenschaden ist ohnehin der teuerste Risikobereich im Straßenverkehr.
Bei der Wohnmobil-Haftpflicht sind für die Praxis drei Dinge entscheidend:
- hohe Deckungssummen (damit schwere Personenschäden nicht zum Existenzrisiko werden)
- saubere Fahrerkreisregelung (wer darf wirklich fahren – Partner, Kinder, Freunde?)
- Auslandsnutzung (Urlaubsländer, grüne Karte/Regelungen, Assistance-Logik)
| Schadenart | Typischer Wohnmobil-Fall | Warum teuer | Praktischer KRAVAG-Prüfpunkt |
|---|---|---|---|
| Personenschaden | Unfall auf Autobahn/Überholspur | Behandlung, Reha, Renten | Deckungssumme, Abwicklung, Auslandsszenario |
| Sachschaden | Rangieren am Stellplatz | Aufbauhöhe, Hebelkräfte | auch „kleine“ Rempler werden teuer |
| Vermögensfolgeschaden | Selbstständiger fällt aus | indirekte Kosten | Vollständige Schadenaufnahme/Belege |
| Umweltschadenfolge | Auslaufende Betriebsstoffe nach Unfall | Reinigung/Schäden | Schadenmeldung + Dokumentation |
| Auslandshaftung | Unfall im Urlaub | andere Rechtsräume | Unterstützung/Organisation, Nachweislogik |
⚠️ Achtung: Viele unterschätzen Rangierschäden. Beim Wohnmobil entscheidet die Haftpflicht zwar bei Schäden an Dritten, aber der eigene Schaden ist ohne Vollkasko schnell ein vierstelliger Betrag – oft schon bei „leichter“ Berührung.
3. Teilkasko beim Wohnmobil – Schutz bei Sturm, Glasbruch, Diebstahl & Tierschäden 🌪️
Teilkasko ist beim Wohnmobil oft der wichtigste Kasko-Baustein, weil viele Schäden im Stand entstehen: Sturm reißt an Anbauten, Hagel trifft Dach/Hauben, ein Ast beschädigt Dachfenster, Diebstahl auf Stellplätzen, Steinschlag in der großen Frontscheibe. Gerade die Frontscheibe kann je nach Modell extrem teuer sein – und Reparaturlogistik ist im Ausland ein echtes Thema.
In der Praxis sollten Sie bei Teilkasko besonders prüfen:
- Glas: welche Scheiben/Hauben sind erfasst, wie hoch ist die SB, wie läuft die Abwicklung?
- Sturm/Hagel: Anbauteile, Aufbauten, Dachkomponenten – was zählt wie?
- Diebstahl: ganzes Fahrzeug vs. fest verbaute Teile vs. Zubehör
- Tierschäden: direkter Zusammenstoß und ggf. Folgeschäden (tarifabhängig)
| Teilkasko-Risiko | Wohnmobil-Realität | Typische Kosten | Wichtiger KRAVAG-Checkpunkt |
|---|---|---|---|
| Glasbruch | Frontscheibe/Dachhaube | sehr hoch möglich | SB, Werkstatt-/Glasservice, Umfang |
| Sturm/Hagel | hoher Aufbau, Dach | schnell vierstellig | Anbauteile/Zubehörbegriff |
| Diebstahl | Stellplatz/Camping | Totalschaden bis Teileklau | fest verbaut vs. lose Gegenstände |
| Brand/Kurzschluss | Technik, Aufbau, Elektro | schnell großflächig | Schadenaufnahme, Nachweisführung |
| Wild/Tier | Landstraße zum Urlaub | Reparatur + Standzeit | Umfang der Tierarten, Folgeschadenregel |
💡 Tipp: Beim Wohnmobil ist Glas nicht „Nebensache“. Wenn Sie nur einen Punkt in der Teilkasko wirklich sauber haben wollen: Glas + Abwicklung (Inland/Urlaub).
4. Vollkasko für Wohnmobile – sinnvoll bei neuen & hochwertigen Reisemobilen 💎
Vollkasko ist die Antwort auf die typischen „Camper-Eigenschäden“: Rangieren an Pollern, Schrammen an Mauern, enge Altstadtgassen, Parkrempler, Vandalismus oder Fahrerflucht am Stellplatz. Bei hochwertigen Reisemobilen sind schon kleine Karosserie-/Aufbauschäden teuer, weil nicht nur Blech, sondern Aufbaukomponenten betroffen sein können.
Vollkasko ist besonders sinnvoll, wenn:
- das Wohnmobil neu oder hochwertig ist
- Finanzierung/Leasing läuft
- die Reparaturkosten im Verhältnis zum Budget kritisch wären
- Sie häufig unterwegs sind (mehr Exposition = mehr Risiko)
| Vollkasko-Fall | Typisches Wohnmobil-Szenario | Warum relevant | Praktischer KRAVAG-Prüfpunkt |
|---|---|---|---|
| Rangierschaden | Heck streift Poller | häufigster Eigenschaden | SB passend, Abwicklung schnell |
| Vandalismus | Kratzer/Einbruchversuch | Stellplätze/Camping | Nachweis, Anzeige, Fotodoku |
| Fahrerflucht | Parkplatzschaden | Verursacher unbekannt | Schadenmeldung, Gutachterlogik |
| Selbstverschuldeter Unfall | Seitenwind, Ausweichmanöver | hoher Schadenumfang | Reparaturweg, Totalschadenlogik |
| Schutz bei teurem Aufbau | Seitenwand/Dach beschädigt | Spezialreparatur | Werkstatt-/Partnernetz sinnvoll |
📘 Beachte: Bei Wohnmobilen entscheidet oft die Selbstbeteiligung über die Nutzbarkeit der Vollkasko. Zu hoch gewählt bedeutet: Sie haben Versicherung, nutzen sie aber nicht.
5. Innenausstattung, Zubehör & Aufbauten – was ist wie mitversichert? 🛋️🔧
Das ist der Bereich, der beim Wohnmobil am häufigsten missverstanden wird. Grundfrage: Was gilt als Fahrzeugbestandteil (fest verbunden) und was gilt als „mitgeführter Inhalt“? Markise, Solarpanels, feste Möbel, Küche, Einbauten sind häufig eher „fahrzeugnah“. Kleidung, mobile Technik, lose Campingmöbel, E-Bikes (nicht fest) sind oft Inhalt/Gepäck und nicht automatisch über Kfz-Kasko abgedeckt.
Die entscheidende Praxisarbeit ist die Bestandsaufnahme:
- Welche Sonderausstattung ist fest verbaut (und in welchem Wert)?
- Was ist nur mitgeführt (und wie hoch ist dieser Wert realistisch)?
- Welche Teile sind diebstahlgefährdet (Träger, Markise, Technik)?
- Welche Schäden sind realistisch (Sturm reißt Markise, Einbruch, Wasserschaden im Aufbau)?
| Komponente | Typische Einordnung | Typisches Risiko | Was Sie bei KRAVAG klären sollten |
|---|---|---|---|
| Markise/Fahrradträger | meist Anbau/verbaut | Sturm, Diebstahl | gilt als festes Teil? Umfang/Limit |
| Solaranlage/Sat-Anlage | verbaut, wertvoll | Diebstahl, Sturm | Mitversicherung in Kasko? Sublimits? |
| Innenausbau (Küche, Möbel) | Aufbau/Bestandteil | Brand, Unfall, Wasserschaden | im Fahrzeugwert enthalten? Nachweis nötig? |
| Dachfenster/Dachhauben | Glas/Komponente | Steinschlag, Ast, Hagel | Glasregel + Abwicklung |
| Lose Gegenstände (Gepäck) | eher „Inhalt“ | Diebstahl, Brand | separat absichern/prüfen, nicht voraussetzen |
⚠️ Achtung: Verlassen Sie sich nie auf „ist bestimmt alles drin“. Bei Wohnmobilen entstehen Lücken fast immer beim Inhalt/Zubehör. Ein kurzer Ausstattungs-Check spart später echten Ärger.
6. Wichtige Zusatzbausteine: Fahrerschutz, Kasko-Extra, Kasko Spezial, Rabattschutz 🛠️📉
Hier spielt KRAVAG seine Mobilitätsnähe aus: Bausteine, die typische Reisemobil-Risiken gezielt abfedern. Wichtig ist die Logik: Bausteine sind keine „Deko“, sondern lösen jeweils ein konkretes Problem.
Fahrerschutz: schützt den Fahrer bei selbst- oder mitverschuldeten Unfällen (also dort, wo Haftpflicht den Fahrer nicht „wie einen Dritten“ schützt). In vielen Konstellationen preislich sehr attraktiv; als grobe Orientierung wird häufig ein niedriger zweistelliger Jahresbeitrag genannt (in anderen KRAVAG-Kontexten z. B. ab ca. 32,90 € pro Jahr – abhängig vom Tarifstand).
Kasko-Extra: sinnvoll, wenn Technik-/Mechanikrisiken im Vordergrund stehen und klassische Vollkasko nicht alles abbildet, was im Alltag teuer werden kann.
Kasko Spezial: Premium-Erweiterung (v. a. für neue/hochwertige Fahrzeuge), häufig mit besserer Entschädigungslogik (Neupreis-/Kaufwertentschädigung je nach Regelung, bei E-Fahrzeugen teils länger) und erweiterten Deckungen.
Rabattschutz: hält die SF-Klasse beitragsseitig stabil, wenn ein Schaden reguliert wird – besonders bei guter SF und teurem Vollkasko-Wohnmobil wichtig.
| Baustein | Welches Problem löst er | Für wen besonders sinnvoll | Preisgefühl (Orientierung) |
|---|---|---|---|
| Fahrerschutz | Fahrer ist sonst „Lücke“ | Hauptnutzer, Familien, Selbstständige | meist günstig (häufig niedrige zweistellige €/Jahr) |
| Kasko-Extra | Technik/Mechanik teuer | moderne Technik, intensive Nutzung | moderat, hängt stark vom Fahrzeug ab |
| Kasko Spezial | Premium-Entschädigung/Deckung | Neufahrzeuge, Leasing, Premium-Reisemobile | eher premium, aber bei Totalschaden oft wirtschaftlich |
| Rabattschutz | SF bleibt stabil | hohe SF, teure Kasko | Aufschlag abhängig von SF/Beitrag |
💡 Tipp: Wenn Sie nur einen Baustein priorisieren wollen: Fahrerschutz für Personenthemen oder Rabattschutz für Beitragsstabilität – je nachdem, ob Ihr „größtes Risiko“ eher Gesundheit/Existenz oder langfristiger Beitrag ist.
7. Schutzbrief & Schutzbrief Plus – Hilfe bei Panne, Unfall & Notfall im In- und Ausland 🧭🌍
Beim Wohnmobil ist der Schutzbrief fast kein „Extra“, sondern Reise-Realität. Panne mit einem großen Fahrzeug ist logistisch schwerer als beim Pkw: Abschleppen, passende Werkstatt, Ersatzteile, Standzeiten, Rücktransport – und im Ausland kommen Sprache/Regelungen dazu.
Schutzbrief/Plus ist im Kern Organisation + Kostenübernahme in definierten Situationen:
- Panne/Unfallhilfe, Abschleppen
- Weiter- oder Rückreiseorganisation
- Fahrzeugrücktransport bei schwerem Schaden
- Unterstützung bei Notfällen im Ausland (je nach Variante)
- Plus-Logik oft mit zusätzlichen Auslandsbausteinen (tarifabhängig)
| Reiseszenario | Was ohne Schutzbrief passiert | Was Schutzbrief/Plus typischerweise löst | Worauf Sie achten |
|---|---|---|---|
| Panne im Ausland | Werkstatt suchen, Kosten vorstrecken | Organisation, Abschleppen, Koordination | Geltungsbereich, Limits, Bedingungen |
| Unfall mit Standzeit | Unterkunft/Heimreise teuer | Unterstützung/Weiterreise | welche Kostenarten sind umfasst |
| Totalschaden fern der Heimat | Rücktransport extrem teuer | Rücktransport/Abwicklung | Auslöserdefinition „schwerer Schaden“ |
| Diebstahl im Urlaub | Chaos + Folgekosten | Hilfe/Organisation | welche Nachweise nötig sind |
| Krankheit/Notfall | Reise bricht ab | Assistance-Elemente | Plus-Variante prüfen |
📘 Beachte: Der Nutzen des Schutzbriefs steigt mit Reiseintensität und Ausland. Wer 1–2 große Touren pro Jahr fährt, hat oft überproportional viel davon.
8. Werkstattservice & Werkstattservice Glas – Komfortleistungen speziell für Wohnmobile 🧼🛠️
Wohnmobile brauchen oft Spezialbetriebe (Aufbau, Dichtungen, Dach, Seitenwände). Werkstattservice ist deshalb weniger „Luxus“, sondern kann helfen, die Schadenabwicklung strukturiert zu halten: Terminierung, Partnerbetriebe, Qualitätssicherung, manchmal Ersatzmobilität (je nach Regelung) und häufig ein Beitragsvorteil in der Kasko durch Werkstattbindung.
Beim Glas ist der Praxishebel besonders groß: Frontscheiben sind teuer, im Urlaub ist schnelle Abwicklung entscheidend, und nicht jede Werkstatt hat passende Scheiben/Kompetenz.
| Servicebaustein | Praktischer Nutzen | Wohnmobil-Spezialpunkt | Wichtiger Entscheidungshebel |
|---|---|---|---|
| Werkstattservice | weniger Organisation, planbarer Ablauf | Aufbau-/Reisemobilbetrieb nötig | passt Werkstattbindung zu Ihnen? |
| Werkstattservice Glas | schnelle Glasabwicklung | große Scheiben, Dachfenster | SB/Abwicklung, Partnernetz |
| Beitragsvorteil | Kasko oft günstiger | dafür Bindung | freie Werkstatt vs. Preis/Komfort |
💡 Tipp: Wenn Sie viel reisen, ist die „Abwicklungsqualität“ fast wichtiger als ein kleiner Beitragsunterschied. Werkstatt- und Glasprozesse entscheiden, ob ein Schaden 2 Tage oder 2 Wochen Urlaub kostet.
9. Saisonkennzeichen, Standzeiten & Nutzung – worauf Wohnmobilfahrer achten sollten 📆
Saisonkennzeichen kann Beiträge reduzieren, aber es bringt Regeln mit: In der Saison voller Schutz, außerhalb der Saison eine Ruheversicherung (typischerweise bei ordnungsgemäßem Abstellen). Fehler passieren, wenn man „doch mal kurz fährt“ oder wenn der Abstellort nicht zum Risikoprofil passt.
Wichtige Punkte, die Sie sauber angeben sollten:
- Saisonzeitraum realistisch wählen
- Abstellort (Garage, Grundstück, Stellplatz, Straße)
- Nutzung (privat, gelegentlich, ggf. Vermietung – falls relevant)
- Fahrerkreis (wer fährt wirklich)
- Kilometerleistung/Region
| Thema | Warum wichtig | Typischer Fehler | Besser so |
|---|---|---|---|
| Saisonzeitraum | bestimmt Schutz/Beitrag | zu kurz, dann „Fahrversuch“ | Zeitraum nach Reiseplan wählen |
| Ruhezeit | Regeln gelten nur bei Stillstand | Fahrzeug wird bewegt | konsequent nicht fahren |
| Abstellort | Diebstahl-/Sturmrisko | „steht irgendwo“ ohne Angabe | Abstellort sauber im Antrag |
| Nutzung | Beitrag/Bedingungen | Nutzung ändert sich, Meldung fehlt | Änderungen zeitnah melden |
| Fahrerkreis | Risiko/Prämie | spontane Fahrer ohne Einschluss | Fahrer realistisch definieren |
⚠️ Achtung: Ein Saisonkennzeichen spart nur dann sinnvoll, wenn Sie die Ruhezeit-Regeln wirklich einhalten. „Einmal kurz“ kann im Ernstfall richtig teuer werden.
10. Für wen eignet sich die KRAVAG Wohnmobilversicherung besonders? 🎯
KRAVAG ist im Mobilitätsumfeld für viele attraktiv, die eine praxisorientierte Tariflogik und modulare Bausteine suchen. Besonders passend ist KRAVAG häufig für Wohnmobilbesitzer, die:
- einen höheren Fahrzeugwert absichern wollen
- regelmäßig reisen, auch im Ausland
- Wert auf Bausteine (Fahrerschutz, Rabattschutz, Schutzbrief) legen
- eine klare Abwicklungslogik (Glas/Werkstatt) wünschen
- mehrere Fahrzeuge im Haushalt haben und sauber strukturieren wollen
| Wohnmobil-Typ / Nutzer | Typische Priorität | Passender KRAVAG-Fokus | Worauf besonders achten |
|---|---|---|---|
| Kastenwagen/Alltagscamper | Glas/Sturm/Diebstahl | starke Teilkasko + Glasprozess | SB, Glasumfang |
| Teilintegriert/Familie | Reise/Organisation | Schutzbrief/Plus, Fahrerschutz | Ausland, Pannenlogik |
| Vollintegriert/Premium | Wert/Entschädigung | Vollkasko + Premiumbausteine | Entschädigungslogik, Limits |
| Saisonfahrer | Standzeit/Regeln | Saisonkennzeichen sauber | Ruhezeitbedingungen |
| Vielfahrer | Abwicklungsgeschwindigkeit | Werkstatt-/Glasservice | Partnernetz, Prozess |
💡 Tipp: Je teurer das Wohnmobil und je weiter die Reisen, desto weniger sollte man „nur nach Beitrag“ entscheiden. Beim Reisemobil zählt im Ernstfall Organisation + Entschädigungslogik.
11. FAQ – 6 häufige Fragen zur Wohnmobilversicherung bei KRAVAG ❓
Zwingend nicht – sinnvoll ist es oft bei neuen, hochwertigen oder finanzierten Reisemobilen, weil Rangier- und Eigenschäden beim Wohnmobil schnell teuer werden. Wenn Ihr Wohnmobil einen hohen Wiederbeschaffungswert hat oder ein Schaden Ihr Budget stark belasten würde, ist Vollkasko meist die stabilere Lösung. Bei älteren Fahrzeugen kann Teilkasko + sinnvoller Selbstbehalt ausreichen – sofern Sie Eigenschäden finanziell tragen könnten.
💡 Tipp: Entscheiden Sie nach „Schadentragfähigkeit“: Können Sie 5.000–15.000 € Eigenschaden aus eigener Tasche zahlen, ohne dass es weh tut? Wenn nein, spricht viel für Vollkasko.
Nicht automatisch in dem Umfang, wie viele es erwarten. Fest verbaute Bestandteile sind oft eher „fahrzeugnah“, lose Gegenstände (Gepäck, mobile Technik, Campingmöbel) sind es häufig nicht. Beim Wohnmobil sollten Sie immer klären, was als fest verbaut gilt, ob Zubehör in der Kasko mit drin ist und welche Summen/Begriffe gelten.
📘 Beachte: Machen Sie eine Zubehörliste (Markise, Solar, Sat, Träger, Innenausbauwert). Ohne Bestandsaufnahme bleibt die Absicherung oft eine Vermutung.
Typischerweise ja – der Nutzen ist im Ausland sogar besonders groß, weil Organisation, Rücktransport und Weiterreise dort schwieriger sind. Entscheidend ist der genaue Geltungsbereich und welche Leistungen als Organisation vs. Kostenübernahme definiert sind (Schutzbrief vs. SchutzbriefPlus kann sich hier unterscheiden).
💡 Tipp: Prüfen Sie Schutzbriefleistungen anhand eines echten Szenarios: „Panne in Italien, 5 Tage Standzeit, Familie an Bord.“ Wenn das sauber lösbar ist, passt der Baustein.
Ja, Saisonkennzeichen sind bei Wohnmobilen üblich. Wichtig ist, den Zeitraum realistisch zu wählen und die Regeln der Ruheversicherung einzuhalten. Außerhalb der Saison darf das Fahrzeug nicht bewegt werden, und der Abstellort sollte zur Risikoeinschätzung passen (Diebstahl/Sturm).
⚠️ Achtung: Das häufigste Problem ist „kurz fahren“ in der Ruhezeit. Das kann den Versicherungsschutz massiv gefährden.
Rabattschutz lohnt sich vor allem dann, wenn Sie eine hohe Schadenfreiheitsklasse haben und Ihr Beitrag bei Rückstufung über Jahre spürbar steigen würde. Bei Wohnmobilen mit Vollkasko kann ein einzelner Schaden sonst langfristig teuer nachwirken. Wer allerdings häufig den Versicherer wechselt, sollte beachten, dass Schäden beim Wechsel weiterhin angegeben werden müssen.
📘 Beachte: Rabattschutz stabilisiert den Beitrag im Vertrag, er macht den Schaden aber nicht „unsichtbar“ für die Schadenhistorie.
Sinnvoll ist ein strukturierter Check: Fahrzeugwert, Nutzung (Saison, Ausland, Kilometer), Abstellort, Fahrerkreis und Zubehörliste. Daraus ergibt sich, ob Teilkasko reicht oder Vollkasko nötig ist und welche Bausteine wirklich Mehrwert bringen (Schutzbrief/Plus, Fahrerschutz, Rabattschutz, Werkstatt-/Glasservice, ggf. erweiterte Kaskooptionen).
💡 Tipp: Die beste Auswahl entsteht aus drei Sätzen: „So nutze ich das Wohnmobil“, „das ist mein Zubehörwert“, „das wäre finanziell mein schlimmster Schaden“. Danach lässt sich die Police sehr sauber konfigurieren.
12. Fazit – MAWA Finanz & KRAVAG: Wohnmobilschutz, der zur Reise passt 🧭🚐
KRAVAG Wohnmobilversicherung – zuverlässiger Schutz für Camper | MAWA Finanz
Die KRAVAG Wohnmobilversicherung passt besonders dann, wenn Sie einen praxisnahen, modularen Schutz wollen: starke Basis (Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko) plus Bausteine, die Wohnmobil-Risiken wirklich treffen (Glas, Sturm/Hagel, Zubehörlogik, Reiseorganisation, Fahrerschutz und Beitragsstabilisierung). Entscheidend ist nicht, „alles“ zu nehmen, sondern die Bausteine dort zu setzen, wo Ihr Wohnmobil und Ihre Reiseweise echte Kostenrisiken erzeugen.
| MAWA Wohnmobil-Check | Was wir prüfen | Ziel |
|---|---|---|
| Basis | Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko + SB | Schutz passend zum Fahrzeugwert |
| Reiseprofil | Inland/Ausland, Touren, Standzeiten | Schutzbrief/Plus sinnvoll setzen |
| Glas & Aufbau | Frontscheibe, Dachfenster, Anbauteile | typische Camper-Schäden abfangen |
| Zubehör & Inhalt | fest verbaut vs. lose Werte | keine „blinden Flecken“ |
| Beitragsschutz | SF-Logik, Rabattschutz, Werkstattbindung | Beitrag langfristig stabil halten |
📘 Beachte: Beim Wohnmobil entscheidet selten „ein Punkt“ – die Stärke liegt in der sauberen Kombination: Glas + Sturm/Hagel + Reiseorganisation + realistische Nutzung. Genau das macht den Unterschied zwischen Ärger und echter Sicherheit.
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