KRAVAG Wohnmobilversicherung – zuverlässiger Schutz für Camper

KRAVAG Wohnmobilversicherung – zuverlässiger Schutz für Camper

Tarife für Haftpflicht, Teil- & Vollkasko – individuell für Ihr Wohnmobil

KRAVAG Wohnmobilversicherung – sicher unterwegs – das sollten Sie wissen.

🌟 Einleitung

Marcus Wacker Geschäftsführer
Marcus Wacker, Geschäftsführer,Experte für Fahrzeug-, Gewerbe- & Flottenversicherungen

Ein Wohnmobil ist kein „Auto mit mehr Platz“, sondern ein Fahrzeug mit eigener Risikologik: hoher Aufbau, teure Scheiben, viel Zubehör, lange Standzeiten, Urlaubsfahrten (oft ins Ausland) und häufig ein hoher Wiederbeschaffungswert. Genau deshalb unterscheidet sich die richtige Wohnmobilversicherung spürbar von einer normalen Autoversicherung: Es geht nicht nur um Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko – sondern darum, wie Zubehör, Aufbau, Glas, Sturm/Hagel, Diebstahl, Pannenhilfe im Ausland und die Nutzung (Saisonkennzeichen, Standplatz, Fahrerkreis) in den Bedingungen tatsächlich geregelt sind.

KRAVAG setzt im Mobilitätsumfeld traditionell stark auf praxisnahe Bausteine und Serviceelemente. Für Wohnmobilbesitzer wird das besonders interessant, weil man sich den Schutz modular passend zur Reise und zum Fahrzeugwert zusammenstellen kann: von solidem Grundschutz bis zu erweiterten Kasko-Optionen, Fahrerschutz, Rabattschutz, Schutzbrief/SchutzbriefPlus und Werkstattservice.

💡 Tipp: Denken Sie beim Wohnmobil immer in „Reiseszenarien“: Glasbruch im Ausland, Sturm auf dem Stellplatz, Rangierschaden, Diebstahl von Zubehör – wenn Ihr Tarif diese vier Fälle sauber abdeckt, sind Sie in der Praxis sehr gut aufgestellt.

1. Was unterscheidet die KRAVAG Wohnmobilversicherung von einer normalen Autoversicherung? 🧩

Wohnmobile haben „andere Schadentreiber“ als Pkw. Beim Pkw sind es oft Fahrbetrieb, Parkschäden, normale Glas-/Wildschäden. Beim Wohnmobil kommen dazu: große Glasflächen, Aufbauten (Dach, Seitenwände, Dachhauben), Markise, Träger, Solartechnik, häufige Standzeiten, Campingplätze und Auslandseinsatz. Außerdem ist die Reparaturwelt anders: nicht jede Werkstatt kann Aufbau- oder Reisemobilreparaturen schnell und fachgerecht durchführen.

KRAVAG berücksichtigt diese Realität vor allem über: passende Kasko-Bedingungen (insbesondere Glas, Sturm/Hagel, Diebstahlteile), sinnvolle Zusatzbausteine (z. B. Fahrerschutz, erweiterte Kasko-Optionen) und Reise-/Mobilitätsbausteine (Schutzbrief/Plus), die bei einem schweren Schaden im Urlaub den Unterschied machen können.

ThemaPkw-LogikWohnmobil-LogikWorauf Sie bei KRAVAG besonders achten
Glasmeist „eine Scheibe“große Frontscheibe + DachfensterSelbstbeteiligung, Glas-Organisation, Umfang
Sturm/Hagelhäufig überschaubarhoher Aufbau, Dach, AnbauteileBedingungen für Markise/Zubehör, Reparaturweg
DiebstahlRadio/NaviZubehör, Aufbruch am Stellplatzfest verbaut vs. mitgeführt, Teile-/Zubehörbegriff
RangierenParkremplerHöhe/Breite, enge GassenVollkasko wichtig, SB passend wählen
Reisemeist Inlandoft Ausland, lange StreckenSchutzbrief/Plus, Rücktransport, Organisation
Standzeittägliche Nutzunglange RuhezeitenSaisonkennzeichen, Abstellort, Diebstahlrisiko

📘 Beachte: Der größte Unterschied liegt selten im Beitrag, sondern in Details der Bedingungen: Was gilt als „fest verbunden“, wie ist Glas geregelt, und welche Services greifen wirklich im Ausland.

2. Kfz-Haftpflicht fürs Wohnmobil – Grundschutz auch für große Schäden ⚖️

Die Haftpflicht ist Pflicht – und beim Wohnmobil besonders relevant, weil Gewicht, Größe und Aufbau schnelle hohe Schäden auslösen können. Ein Rangierfehler kann eine Schranke, ein anderes Fahrzeug oder eine Gebäudeecke beschädigen. Ein Unfall mit Personenschaden ist ohnehin der teuerste Risikobereich im Straßenverkehr.

Bei der Wohnmobil-Haftpflicht sind für die Praxis drei Dinge entscheidend:

  1. hohe Deckungssummen (damit schwere Personenschäden nicht zum Existenzrisiko werden)
  2. saubere Fahrerkreisregelung (wer darf wirklich fahren – Partner, Kinder, Freunde?)
  3. Auslandsnutzung (Urlaubsländer, grüne Karte/Regelungen, Assistance-Logik)
SchadenartTypischer Wohnmobil-FallWarum teuerPraktischer KRAVAG-Prüfpunkt
PersonenschadenUnfall auf Autobahn/ÜberholspurBehandlung, Reha, RentenDeckungssumme, Abwicklung, Auslandsszenario
SachschadenRangieren am StellplatzAufbauhöhe, Hebelkräfteauch „kleine“ Rempler werden teuer
VermögensfolgeschadenSelbstständiger fällt ausindirekte KostenVollständige Schadenaufnahme/Belege
UmweltschadenfolgeAuslaufende Betriebsstoffe nach UnfallReinigung/SchädenSchadenmeldung + Dokumentation
AuslandshaftungUnfall im Urlaubandere RechtsräumeUnterstützung/Organisation, Nachweislogik

⚠️ Achtung: Viele unterschätzen Rangierschäden. Beim Wohnmobil entscheidet die Haftpflicht zwar bei Schäden an Dritten, aber der eigene Schaden ist ohne Vollkasko schnell ein vierstelliger Betrag – oft schon bei „leichter“ Berührung.

3. Teilkasko beim Wohnmobil – Schutz bei Sturm, Glasbruch, Diebstahl & Tierschäden 🌪️

Teilkasko ist beim Wohnmobil oft der wichtigste Kasko-Baustein, weil viele Schäden im Stand entstehen: Sturm reißt an Anbauten, Hagel trifft Dach/Hauben, ein Ast beschädigt Dachfenster, Diebstahl auf Stellplätzen, Steinschlag in der großen Frontscheibe. Gerade die Frontscheibe kann je nach Modell extrem teuer sein – und Reparaturlogistik ist im Ausland ein echtes Thema.

In der Praxis sollten Sie bei Teilkasko besonders prüfen:

  • Glas: welche Scheiben/Hauben sind erfasst, wie hoch ist die SB, wie läuft die Abwicklung?
  • Sturm/Hagel: Anbauteile, Aufbauten, Dachkomponenten – was zählt wie?
  • Diebstahl: ganzes Fahrzeug vs. fest verbaute Teile vs. Zubehör
  • Tierschäden: direkter Zusammenstoß und ggf. Folgeschäden (tarifabhängig)
Teilkasko-RisikoWohnmobil-RealitätTypische KostenWichtiger KRAVAG-Checkpunkt
GlasbruchFrontscheibe/Dachhaubesehr hoch möglichSB, Werkstatt-/Glasservice, Umfang
Sturm/Hagelhoher Aufbau, Dachschnell vierstelligAnbauteile/Zubehörbegriff
DiebstahlStellplatz/CampingTotalschaden bis Teileklaufest verbaut vs. lose Gegenstände
Brand/KurzschlussTechnik, Aufbau, Elektroschnell großflächigSchadenaufnahme, Nachweisführung
Wild/TierLandstraße zum UrlaubReparatur + StandzeitUmfang der Tierarten, Folgeschadenregel

💡 Tipp: Beim Wohnmobil ist Glas nicht „Nebensache“. Wenn Sie nur einen Punkt in der Teilkasko wirklich sauber haben wollen: Glas + Abwicklung (Inland/Urlaub).

4. Vollkasko für Wohnmobile – sinnvoll bei neuen & hochwertigen Reisemobilen 💎

Vollkasko ist die Antwort auf die typischen „Camper-Eigenschäden“: Rangieren an Pollern, Schrammen an Mauern, enge Altstadtgassen, Parkrempler, Vandalismus oder Fahrerflucht am Stellplatz. Bei hochwertigen Reisemobilen sind schon kleine Karosserie-/Aufbauschäden teuer, weil nicht nur Blech, sondern Aufbaukomponenten betroffen sein können.

Vollkasko ist besonders sinnvoll, wenn:

  • das Wohnmobil neu oder hochwertig ist
  • Finanzierung/Leasing läuft
  • die Reparaturkosten im Verhältnis zum Budget kritisch wären
  • Sie häufig unterwegs sind (mehr Exposition = mehr Risiko)
Vollkasko-FallTypisches Wohnmobil-SzenarioWarum relevantPraktischer KRAVAG-Prüfpunkt
RangierschadenHeck streift Pollerhäufigster EigenschadenSB passend, Abwicklung schnell
VandalismusKratzer/EinbruchversuchStellplätze/CampingNachweis, Anzeige, Fotodoku
FahrerfluchtParkplatzschadenVerursacher unbekanntSchadenmeldung, Gutachterlogik
Selbstverschuldeter UnfallSeitenwind, Ausweichmanöverhoher SchadenumfangReparaturweg, Totalschadenlogik
Schutz bei teurem AufbauSeitenwand/Dach beschädigtSpezialreparaturWerkstatt-/Partnernetz sinnvoll

📘 Beachte: Bei Wohnmobilen entscheidet oft die Selbstbeteiligung über die Nutzbarkeit der Vollkasko. Zu hoch gewählt bedeutet: Sie haben Versicherung, nutzen sie aber nicht.

5. Innenausstattung, Zubehör & Aufbauten – was ist wie mitversichert? 🛋️🔧

Das ist der Bereich, der beim Wohnmobil am häufigsten missverstanden wird. Grundfrage: Was gilt als Fahrzeugbestandteil (fest verbunden) und was gilt als „mitgeführter Inhalt“? Markise, Solarpanels, feste Möbel, Küche, Einbauten sind häufig eher „fahrzeugnah“. Kleidung, mobile Technik, lose Campingmöbel, E-Bikes (nicht fest) sind oft Inhalt/Gepäck und nicht automatisch über Kfz-Kasko abgedeckt.

Die entscheidende Praxisarbeit ist die Bestandsaufnahme:

  • Welche Sonderausstattung ist fest verbaut (und in welchem Wert)?
  • Was ist nur mitgeführt (und wie hoch ist dieser Wert realistisch)?
  • Welche Teile sind diebstahlgefährdet (Träger, Markise, Technik)?
  • Welche Schäden sind realistisch (Sturm reißt Markise, Einbruch, Wasserschaden im Aufbau)?
KomponenteTypische EinordnungTypisches RisikoWas Sie bei KRAVAG klären sollten
Markise/Fahrradträgermeist Anbau/verbautSturm, Diebstahlgilt als festes Teil? Umfang/Limit
Solaranlage/Sat-Anlageverbaut, wertvollDiebstahl, SturmMitversicherung in Kasko? Sublimits?
Innenausbau (Küche, Möbel)Aufbau/BestandteilBrand, Unfall, Wasserschadenim Fahrzeugwert enthalten? Nachweis nötig?
Dachfenster/DachhaubenGlas/KomponenteSteinschlag, Ast, HagelGlasregel + Abwicklung
Lose Gegenstände (Gepäck)eher „Inhalt“Diebstahl, Brandseparat absichern/prüfen, nicht voraussetzen

⚠️ Achtung: Verlassen Sie sich nie auf „ist bestimmt alles drin“. Bei Wohnmobilen entstehen Lücken fast immer beim Inhalt/Zubehör. Ein kurzer Ausstattungs-Check spart später echten Ärger.

❯❯ KRAVAG Sondereinstufungen

6. Wichtige Zusatzbausteine: Fahrerschutz, Kasko-Extra, Kasko Spezial, Rabattschutz 🛠️📉

Hier spielt KRAVAG seine Mobilitätsnähe aus: Bausteine, die typische Reisemobil-Risiken gezielt abfedern. Wichtig ist die Logik: Bausteine sind keine „Deko“, sondern lösen jeweils ein konkretes Problem.

Fahrerschutz: schützt den Fahrer bei selbst- oder mitverschuldeten Unfällen (also dort, wo Haftpflicht den Fahrer nicht „wie einen Dritten“ schützt). In vielen Konstellationen preislich sehr attraktiv; als grobe Orientierung wird häufig ein niedriger zweistelliger Jahresbeitrag genannt (in anderen KRAVAG-Kontexten z. B. ab ca. 32,90 € pro Jahr – abhängig vom Tarifstand).

Kasko-Extra: sinnvoll, wenn Technik-/Mechanikrisiken im Vordergrund stehen und klassische Vollkasko nicht alles abbildet, was im Alltag teuer werden kann.

Kasko Spezial: Premium-Erweiterung (v. a. für neue/hochwertige Fahrzeuge), häufig mit besserer Entschädigungslogik (Neupreis-/Kaufwertentschädigung je nach Regelung, bei E-Fahrzeugen teils länger) und erweiterten Deckungen.

Rabattschutz: hält die SF-Klasse beitragsseitig stabil, wenn ein Schaden reguliert wird – besonders bei guter SF und teurem Vollkasko-Wohnmobil wichtig.

BausteinWelches Problem löst erFür wen besonders sinnvollPreisgefühl (Orientierung)
FahrerschutzFahrer ist sonst „Lücke“Hauptnutzer, Familien, Selbstständigemeist günstig (häufig niedrige zweistellige €/Jahr)
Kasko-ExtraTechnik/Mechanik teuermoderne Technik, intensive Nutzungmoderat, hängt stark vom Fahrzeug ab
Kasko SpezialPremium-Entschädigung/DeckungNeufahrzeuge, Leasing, Premium-Reisemobileeher premium, aber bei Totalschaden oft wirtschaftlich
RabattschutzSF bleibt stabilhohe SF, teure KaskoAufschlag abhängig von SF/Beitrag

💡 Tipp: Wenn Sie nur einen Baustein priorisieren wollen: Fahrerschutz für Personenthemen oder Rabattschutz für Beitragsstabilität – je nachdem, ob Ihr „größtes Risiko“ eher Gesundheit/Existenz oder langfristiger Beitrag ist.

7. Schutzbrief & Schutzbrief Plus – Hilfe bei Panne, Unfall & Notfall im In- und Ausland 🧭🌍

Beim Wohnmobil ist der Schutzbrief fast kein „Extra“, sondern Reise-Realität. Panne mit einem großen Fahrzeug ist logistisch schwerer als beim Pkw: Abschleppen, passende Werkstatt, Ersatzteile, Standzeiten, Rücktransport – und im Ausland kommen Sprache/Regelungen dazu.

Schutzbrief/Plus ist im Kern Organisation + Kostenübernahme in definierten Situationen:

  • Panne/Unfallhilfe, Abschleppen
  • Weiter- oder Rückreiseorganisation
  • Fahrzeugrücktransport bei schwerem Schaden
  • Unterstützung bei Notfällen im Ausland (je nach Variante)
  • Plus-Logik oft mit zusätzlichen Auslandsbausteinen (tarifabhängig)
ReiseszenarioWas ohne Schutzbrief passiertWas Schutzbrief/Plus typischerweise löstWorauf Sie achten
Panne im AuslandWerkstatt suchen, Kosten vorstreckenOrganisation, Abschleppen, KoordinationGeltungsbereich, Limits, Bedingungen
Unfall mit StandzeitUnterkunft/Heimreise teuerUnterstützung/Weiterreisewelche Kostenarten sind umfasst
Totalschaden fern der HeimatRücktransport extrem teuerRücktransport/AbwicklungAuslöserdefinition „schwerer Schaden“
Diebstahl im UrlaubChaos + FolgekostenHilfe/Organisationwelche Nachweise nötig sind
Krankheit/NotfallReise bricht abAssistance-ElementePlus-Variante prüfen

📘 Beachte: Der Nutzen des Schutzbriefs steigt mit Reiseintensität und Ausland. Wer 1–2 große Touren pro Jahr fährt, hat oft überproportional viel davon.

❯❯ KRAVAG Zusatzbausteine

8. Werkstattservice & Werkstattservice Glas – Komfortleistungen speziell für Wohnmobile 🧼🛠️

Wohnmobile brauchen oft Spezialbetriebe (Aufbau, Dichtungen, Dach, Seitenwände). Werkstattservice ist deshalb weniger „Luxus“, sondern kann helfen, die Schadenabwicklung strukturiert zu halten: Terminierung, Partnerbetriebe, Qualitätssicherung, manchmal Ersatzmobilität (je nach Regelung) und häufig ein Beitragsvorteil in der Kasko durch Werkstattbindung.

Beim Glas ist der Praxishebel besonders groß: Frontscheiben sind teuer, im Urlaub ist schnelle Abwicklung entscheidend, und nicht jede Werkstatt hat passende Scheiben/Kompetenz.

ServicebausteinPraktischer NutzenWohnmobil-SpezialpunktWichtiger Entscheidungshebel
Werkstattserviceweniger Organisation, planbarer AblaufAufbau-/Reisemobilbetrieb nötigpasst Werkstattbindung zu Ihnen?
Werkstattservice Glasschnelle Glasabwicklunggroße Scheiben, DachfensterSB/Abwicklung, Partnernetz
BeitragsvorteilKasko oft günstigerdafür Bindungfreie Werkstatt vs. Preis/Komfort

💡 Tipp: Wenn Sie viel reisen, ist die „Abwicklungsqualität“ fast wichtiger als ein kleiner Beitragsunterschied. Werkstatt- und Glasprozesse entscheiden, ob ein Schaden 2 Tage oder 2 Wochen Urlaub kostet.

9. Saisonkennzeichen, Standzeiten & Nutzung – worauf Wohnmobilfahrer achten sollten 📆

Saisonkennzeichen kann Beiträge reduzieren, aber es bringt Regeln mit: In der Saison voller Schutz, außerhalb der Saison eine Ruheversicherung (typischerweise bei ordnungsgemäßem Abstellen). Fehler passieren, wenn man „doch mal kurz fährt“ oder wenn der Abstellort nicht zum Risikoprofil passt.

Wichtige Punkte, die Sie sauber angeben sollten:

  • Saisonzeitraum realistisch wählen
  • Abstellort (Garage, Grundstück, Stellplatz, Straße)
  • Nutzung (privat, gelegentlich, ggf. Vermietung – falls relevant)
  • Fahrerkreis (wer fährt wirklich)
  • Kilometerleistung/Region
ThemaWarum wichtigTypischer FehlerBesser so
Saisonzeitraumbestimmt Schutz/Beitragzu kurz, dann „Fahrversuch“Zeitraum nach Reiseplan wählen
RuhezeitRegeln gelten nur bei StillstandFahrzeug wird bewegtkonsequent nicht fahren
AbstellortDiebstahl-/Sturmrisko„steht irgendwo“ ohne AngabeAbstellort sauber im Antrag
NutzungBeitrag/BedingungenNutzung ändert sich, Meldung fehltÄnderungen zeitnah melden
FahrerkreisRisiko/Prämiespontane Fahrer ohne EinschlussFahrer realistisch definieren

⚠️ Achtung: Ein Saisonkennzeichen spart nur dann sinnvoll, wenn Sie die Ruhezeit-Regeln wirklich einhalten. „Einmal kurz“ kann im Ernstfall richtig teuer werden.

10. Für wen eignet sich die KRAVAG Wohnmobilversicherung besonders? 🎯

KRAVAG ist im Mobilitätsumfeld für viele attraktiv, die eine praxisorientierte Tariflogik und modulare Bausteine suchen. Besonders passend ist KRAVAG häufig für Wohnmobilbesitzer, die:

  • einen höheren Fahrzeugwert absichern wollen
  • regelmäßig reisen, auch im Ausland
  • Wert auf Bausteine (Fahrerschutz, Rabattschutz, Schutzbrief) legen
  • eine klare Abwicklungslogik (Glas/Werkstatt) wünschen
  • mehrere Fahrzeuge im Haushalt haben und sauber strukturieren wollen
Wohnmobil-Typ / NutzerTypische PrioritätPassender KRAVAG-FokusWorauf besonders achten
Kastenwagen/AlltagscamperGlas/Sturm/Diebstahlstarke Teilkasko + GlasprozessSB, Glasumfang
Teilintegriert/FamilieReise/OrganisationSchutzbrief/Plus, FahrerschutzAusland, Pannenlogik
Vollintegriert/PremiumWert/EntschädigungVollkasko + PremiumbausteineEntschädigungslogik, Limits
SaisonfahrerStandzeit/RegelnSaisonkennzeichen sauberRuhezeitbedingungen
VielfahrerAbwicklungsgeschwindigkeitWerkstatt-/GlasservicePartnernetz, Prozess

💡 Tipp: Je teurer das Wohnmobil und je weiter die Reisen, desto weniger sollte man „nur nach Beitrag“ entscheiden. Beim Reisemobil zählt im Ernstfall Organisation + Entschädigungslogik.

11. FAQ – 6 häufige Fragen zur Wohnmobilversicherung bei KRAVAG ❓

Brauche ich für mein Wohnmobil zwingend Vollkasko?

Zwingend nicht – sinnvoll ist es oft bei neuen, hochwertigen oder finanzierten Reisemobilen, weil Rangier- und Eigenschäden beim Wohnmobil schnell teuer werden. Wenn Ihr Wohnmobil einen hohen Wiederbeschaffungswert hat oder ein Schaden Ihr Budget stark belasten würde, ist Vollkasko meist die stabilere Lösung. Bei älteren Fahrzeugen kann Teilkasko + sinnvoller Selbstbehalt ausreichen – sofern Sie Eigenschäden finanziell tragen könnten.

💡 Tipp: Entscheiden Sie nach „Schadentragfähigkeit“: Können Sie 5.000–15.000 € Eigenschaden aus eigener Tasche zahlen, ohne dass es weh tut? Wenn nein, spricht viel für Vollkasko.

Ist die Innenausstattung automatisch mitversichert?

Nicht automatisch in dem Umfang, wie viele es erwarten. Fest verbaute Bestandteile sind oft eher „fahrzeugnah“, lose Gegenstände (Gepäck, mobile Technik, Campingmöbel) sind es häufig nicht. Beim Wohnmobil sollten Sie immer klären, was als fest verbaut gilt, ob Zubehör in der Kasko mit drin ist und welche Summen/Begriffe gelten.

📘 Beachte: Machen Sie eine Zubehörliste (Markise, Solar, Sat, Träger, Innenausbauwert). Ohne Bestandsaufnahme bleibt die Absicherung oft eine Vermutung.

Gilt der Schutzbrief auch, wenn ich im Ausland unterwegs bin?

Typischerweise ja – der Nutzen ist im Ausland sogar besonders groß, weil Organisation, Rücktransport und Weiterreise dort schwieriger sind. Entscheidend ist der genaue Geltungsbereich und welche Leistungen als Organisation vs. Kostenübernahme definiert sind (Schutzbrief vs. SchutzbriefPlus kann sich hier unterscheiden).

💡 Tipp: Prüfen Sie Schutzbriefleistungen anhand eines echten Szenarios: „Panne in Italien, 5 Tage Standzeit, Familie an Bord.“ Wenn das sauber lösbar ist, passt der Baustein.

Kann ich mein Wohnmobil mit einem Saisonkennzeichen versichern?

Ja, Saisonkennzeichen sind bei Wohnmobilen üblich. Wichtig ist, den Zeitraum realistisch zu wählen und die Regeln der Ruheversicherung einzuhalten. Außerhalb der Saison darf das Fahrzeug nicht bewegt werden, und der Abstellort sollte zur Risikoeinschätzung passen (Diebstahl/Sturm).

⚠️ Achtung: Das häufigste Problem ist „kurz fahren“ in der Ruhezeit. Das kann den Versicherungsschutz massiv gefährden.

Lohnt sich Rabattschutz bei der Wohnmobilversicherung?

Rabattschutz lohnt sich vor allem dann, wenn Sie eine hohe Schadenfreiheitsklasse haben und Ihr Beitrag bei Rückstufung über Jahre spürbar steigen würde. Bei Wohnmobilen mit Vollkasko kann ein einzelner Schaden sonst langfristig teuer nachwirken. Wer allerdings häufig den Versicherer wechselt, sollte beachten, dass Schäden beim Wechsel weiterhin angegeben werden müssen.

📘 Beachte: Rabattschutz stabilisiert den Beitrag im Vertrag, er macht den Schaden aber nicht „unsichtbar“ für die Schadenhistorie.

Wer hilft mir, den passenden KRAVAG-Wohnmobiltarif inklusive Bausteinen zu finden?

Sinnvoll ist ein strukturierter Check: Fahrzeugwert, Nutzung (Saison, Ausland, Kilometer), Abstellort, Fahrerkreis und Zubehörliste. Daraus ergibt sich, ob Teilkasko reicht oder Vollkasko nötig ist und welche Bausteine wirklich Mehrwert bringen (Schutzbrief/Plus, Fahrerschutz, Rabattschutz, Werkstatt-/Glasservice, ggf. erweiterte Kaskooptionen).

💡 Tipp: Die beste Auswahl entsteht aus drei Sätzen: „So nutze ich das Wohnmobil“, „das ist mein Zubehörwert“, „das wäre finanziell mein schlimmster Schaden“. Danach lässt sich die Police sehr sauber konfigurieren.

12. Fazit – MAWA Finanz & KRAVAG: Wohnmobilschutz, der zur Reise passt 🧭🚐

KRAVAG Wohnmobilversicherung – zuverlässiger Schutz für Camper | MAWA Finanz

Die KRAVAG Wohnmobilversicherung passt besonders dann, wenn Sie einen praxisnahen, modularen Schutz wollen: starke Basis (Haftpflicht/Teilkasko/Vollkasko) plus Bausteine, die Wohnmobil-Risiken wirklich treffen (Glas, Sturm/Hagel, Zubehörlogik, Reiseorganisation, Fahrerschutz und Beitragsstabilisierung). Entscheidend ist nicht, „alles“ zu nehmen, sondern die Bausteine dort zu setzen, wo Ihr Wohnmobil und Ihre Reiseweise echte Kostenrisiken erzeugen.

MAWA Wohnmobil-CheckWas wir prüfenZiel
BasisHaftpflicht/Teilkasko/Vollkasko + SBSchutz passend zum Fahrzeugwert
ReiseprofilInland/Ausland, Touren, StandzeitenSchutzbrief/Plus sinnvoll setzen
Glas & AufbauFrontscheibe, Dachfenster, Anbauteiletypische Camper-Schäden abfangen
Zubehör & Inhaltfest verbaut vs. lose Wertekeine „blinden Flecken“
BeitragsschutzSF-Logik, Rabattschutz, WerkstattbindungBeitrag langfristig stabil halten

📘 Beachte: Beim Wohnmobil entscheidet selten „ein Punkt“ – die Stärke liegt in der sauberen Kombination: Glas + Sturm/Hagel + Reiseorganisation + realistische Nutzung. Genau das macht den Unterschied zwischen Ärger und echter Sicherheit.

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