Golfversicherung Hole in One Versicherung

Hole-in-One Versicherung – 5.000 bis 100.000 € absichern

Hole-in-One Versicherung als Kosten-Airbag – damit ein Volltreffer nicht zur Budgetfalle wird, sondern einfach nur ein Moment zum Feiern bleibt.

Hole-in-One Versicherung | Schutz für Turniere – das sollten Sie wissen.

🌟 Einleitung

Marcus Wacker Geschäftsführer
Marcus Wacker, Geschäftsführer,Amateurgolfer

Ein Hole-in-One ist selten – und genau deshalb ist es für Turniere, Sponsoren und Clubs gleichzeitig emotional und riskant. Denn sobald eine Summe im Raum steht (z. B. 10.000 €, 25.000 € oder 100.000 €), wird aus dem „Traumschlag“ ein kalkulatorisches Thema: Wer übernimmt die Auszahlung – und unter welchen Bedingungen gilt das Hole-in-One als „gültig“?

Genau dafür gibt es die Hole-in-One Versicherung: Sie sichert eine definierte Versicherungssumme ab, die fällig wird, wenn während eines festgelegten Zeitraums an festgelegten Loch-/Abschlagbedingungen ein Hole-in-One erzielt wird – typischerweise im Rahmen eines Turniers oder Events. Das ist keine Spielerei und auch keine „Preisversicherung für ein Auto“, sondern eine saubere Risikoabsicherung über Geldsumme.

Wichtig ist aber: Diese Versicherung ist extrem definitionsgetrieben. Nicht, weil Versicherer „komisch“ sind, sondern weil der Auslöser sehr konkret sein muss: Welches Loch? Welche Teebox? Welche Distanz? Welche Spielergruppe (Amateur/Pro)? Wie viele Löcher sind versichert? Wie viele Tage gilt der Schutz? Welche Nachweise sind notwendig? Wer das sauber aufsetzt, hat im Leistungsfall Ruhe. Wer hier schludert, diskutiert genau dann, wenn eigentlich gefeiert werden sollte.

💡 Tipp: Bei Hole-in-One gilt: Die Bedingungen sind wichtiger als die Summe. 100.000 € klingen toll – helfen aber nicht, wenn Teebox/Distanz/Spielerstatus nicht exakt passen.

1. Was ist eine Hole-in-One Versicherung genau? 🏌️‍♂️💶

Die Hole-in-One Versicherung ist eine Event-/Turnierabsicherung, die eine vorab vereinbarte Versicherungssumme zahlt, wenn ein Hole-in-One unter definierten Bedingungen eintritt. Sie wird typischerweise genutzt, wenn ein Sponsor, Club oder Veranstalter eine Geldsumme auslobt oder ein finanzielles Risiko übernehmen will.

Kernprinzip:

  • Es gibt ein klar definiertes Ereignis (Hole-in-One)
  • unter klar definierten Rahmenbedingungen (Loch/Teebox/Distanz, Spielerstatus, Zeitraum, Anzahl versicherter Löcher)
  • und eine klar definierte Leistung (Auszahlung der Versicherungssumme – je nach Vertrag als Fixbetrag oder bis zur vereinbarten Höhe)

Typische Versicherungssummen (Beispiele):

  • 5.000 € (kleines Event/Charity)
  • 10.000–25.000 € (klassische Sponsoraktionen)
  • 50.000 € (hochwertige Turniere / PR-Wirkung)
  • 100.000 € (große Events, starke Sponsorwirkung)

Das Produkt ist also am ehesten ein „Wenn-Dann-Trigger“: Wenn das Ereignis passiert, dann wird die Summe fällig. Und genau deshalb muss vorher glasklar sein, was als Ereignis zählt.

📘 Beachte: Diese Absicherung ersetzt keine Veranstaltungshaftpflicht oder Unfallversicherung. Sie deckt nicht „Schäden“, sondern die Auszahlungssumme beim Eintreten des sportlichen Auslösers.

2. Welche Bausteine gibt es – Summe, Löcher, Tage, Spielerstatus 🧩

Bei Hole-in-One ist „Baustein“ weniger ein Baukastensystem wie bei klassischen Versicherungen – es ist eher die Konfiguration des Risikos. Je präziser konfiguriert, desto sauberer versicherbar.

Die wichtigsten Stellschrauben (die wirklich zählen)

BausteinWas festgelegt wirdWarum es wichtig ist
Versicherungssummez. B. 5.000 € bis 100.000 €Höhe der Leistung
Anzahl versicherter Löcher1 Loch oder mehreremehr „Chancen“ = höheres Risiko/Beitrag
Loch-/AbschlagdefinitionLochnummer + Teeboxohne das ist Leistung kaum prüfbar
DistanzMindest-/exakte Längezentraler Preis- und Risikohebel
Zeitraum / Anzahl Tage1 Tag oder mehreremehr Tage = mehr Versuche = höheres Risiko
SpielerstatusAmateure, Pros oder gemischtbeeinflusst Eintrittswahrscheinlichkeit massiv
TeilnehmerkreisTurnierteilnehmer, Gäste etc.wer darf überhaupt „auslösen“?
Format / RegelwerkTurnierform, regelkonformverhindert Streit über „gültig“

Typische Setups aus der Praxis

SetupPasst gut, wenn…Risiko-/Preislogik
1 Loch, 1 Tag, Amateure, klare Distanzklassisches Sponsor-Highlightmoderat kalkulierbar
1 Loch, mehrere Tage (z. B. Eventwoche)Marketingaktion über Zeitraumteurer, weil mehr Chancen
mehrere Löcher, 1 TagPlatz hat mehrere geeignete Par-3teurer, weil mehrere Trigger
Amateure + ProsPro-Turnier oder gemischtes Feldmeist deutlich teurer
hohe Summe + lange Distanz„großer PR-Effekt“Distanz senkt Risiko, Summe erhöht Leistung

💡 Tipp: Wenn Budget knapp ist: lieber ein Loch sauber definieren (inkl. Distanz/Teebox) als mehrere Löcher „ungefähr“ absichern. Unschärfe ist der Leistungs-Killer.

3. Was ist versichert – und was ist ausgeschlossen? 📦🚫

Bei Hole-in-One ist die Frage „versichert oder nicht“ selten eine Gefühlssache – sie hängt an Bedingungen. Trotzdem gibt es typische Grenzen und Ausschlüsse, die du kennen willst, bevor du so ein Risiko anbietest.

Typisch versichert (je nach Vertrag)

  • Hole-in-One an den vereinbarten Löchern
  • von vereinbarten Abschlägen/Teeboxen
  • innerhalb des versicherten Zeitraums
  • durch den versicherten Teilnehmerkreis (Amateur/Pro wie vereinbart)
  • unter regelkonformen Bedingungen mit prüfbaren Nachweisen

Typische Ausschlüsse / Nichtleistungssituationen

Ausschluss / ProblemWarum das kritisch ist
falsche Teebox / falsche DistanzEreignis gilt nicht als versichert
nicht versicherter Spielerstatus„Amateur-only“ und ein Pro locht ein → Problem
Übungsrunde / Mulligan / zweite Chancegilt häufig nicht als regelkonform
kein sauberer Nachweisohne Scorekarte/Bestätigung wird’s zäh
Änderungen am Setup ohne MeldungLoch/Teebox geändert → Deckungslücke möglich
nicht vereinbarter ZeitraumTag 2 passiert’s, versichert war nur Tag 1
mehrere Auslöser, aber Vertrag deckeltz. B. nur 1 Auszahlung, obwohl 2 Hole-in-One fallen

⚠️ Achtung: Das häufigste „Drama“ ist nicht die Summe – es ist die Formalie: Teebox verlegt, Distanz stimmt nicht mehr, Teilnehmerkreis ist anders als vereinbart. Und plötzlich ist das Ereignis außerhalb der Konfiguration.

4. Bedingungen & Definitionen: Wann zählt das Hole-in-One? ✅📋

Sportlich ist es klar. Versicherungslogisch muss es beweisbar sein. Darum definieren Policen häufig sehr konkret, wann ein Hole-in-One als gültig gilt.

Die 6 Kernfragen, die jede Police beantworten muss

  1. Welches Loch / welche Löcher?
  2. Von welcher Teebox (Herren/Damen/gelb/weiß/blau/rot – je nach Platzsystem)?
  3. Welche Distanz gilt (exakt oder Mindestdistanz)?
  4. Wer darf auslösen (Amateur, Pro, Gäste, nur Turnierteilnehmer)?
  5. In welchem Zeitraum (Datum/Uhrzeit/Anzahl Tage)?
  6. Welche Nachweise sind Pflicht?

Nachweise (praxisnah, damit es im Ernstfall nicht kracht)

NachweisZweckPraxis-Tipp
Scorekarte/Ergebnislistedokumentiert Loch, Schlag, Spielerimmer durch Turnierleitung sichern
Bestätigung Turnierleitung/Cluboffizieller Nachweiskurzer Standardtext reicht
Zeugen/Markerzweite Ebene der AbsicherungFlight-Partner dokumentieren lassen
Startliste/Teilnehmerlistebestätigt Teilnehmerkreiswichtig bei Gäste-/Sponsorflights
Distanz-/Teeboxnachweisverhindert „Teebox war anders“vorab dokumentieren/fotografieren

📘 Beachte: Wenn du mehrere Tage versicherst, brauchst du organisatorisch einen Prozess, der jeden Tag die Dokumentation sichert. Sonst ist Tag 2 der Klassiker, an dem Unterlagen fehlen.

5. Auszahlung & Limits: Wie die Versicherungssumme greift 💶🎯

Hier ist die entscheidende Klarheit: Es gibt keine „Preise“, sondern eine Versicherungssumme. Diese Summe ist der Leistungsrahmen – und die Police definiert, wie oft und wann sie fällig wird.

Häufige Leistungsmodelle (je nach Anbieter/Vertrag)

LeistungsmodellSo funktioniert’sFür wen sinnvoll
Fixsumme bei erstem Treffereinmalige Auszahlung der vereinbarten SummeSponsoraktion mit „ein Highlight“
Summe pro Treffer bis Deckelmehrere Auszahlungen möglich, aber begrenztgroße Teilnehmerfelder, mehrere Tage
Summe pro Loch (separat)je Loch eigener Trigger/Deckelwenn mehrere Löcher versichert sind
nur ein Trigger pro Eventegal wie oft es passiert, einmalsimple, günstiger, aber Risiko bleibt beim Veranstalter

Wichtig ist: Wenn du z. B. 25.000 € absicherst, musst du wissen, ob das bedeutet:

  • 25.000 € einmal, sobald ein gültiges Hole-in-One passiert, oder
  • 25.000 € als Gesamtdeckel, falls mehrere Treffer möglich sind.

Limits, die du im Vertrag aktiv prüfen solltest

LimitTypische Wirkung
max. Anzahl Auszahlungenbegrenzt Mehrfachfälle
Deckel je Tagrelevant bei Mehrtages-Events
Deckel je Lochrelevant bei mehreren versicherten Löchern
Teilnehmerlimitbei sehr großen Feldern kann es Bedingungen geben
Fristen/Reportingpflichtenzu spät gemeldet = Probleme

💡 Tipp: Wenn mehrere Tage und viele Teilnehmer im Spiel sind: „nur 1 Auszahlung“ kann als Konzept passen – aber nur, wenn Sponsor/Veranstalter das bewusst so will. Sonst ist das eine versteckte Lücke.

6. Kosten & Beitrag: Wovon der Preis wirklich abhängt 💰

Hier bestätige ich exakt deine Logik: Der Preis wird nicht „aus dem Bauch“ gemacht, sondern aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Konfiguration.

Die wichtigsten Preisfaktoren (genau die aus deiner Praxis)

FaktorEinflussWarum
Distanz des Lochssehr hochje länger, desto seltener (meist günstiger)
Amateur oder Prosehr hochPros treffen statistisch eher
Anzahl versicherter Löcherhochmehr Trigger = höheres Risiko
Anzahl Tage / Dauerhochmehr Zeit = mehr Versuche
Teilnehmerzahlmittel bis hochmehr Versuche erhöhen Trefferchance
Setup-Stabilität (Teebox fix?)mittelÄnderungen erhöhen Unsicherheit
Nachweisstandardmittelgute Dokumentation reduziert Streit/Betrugsrisiko

Praxis-Logik (einfach)

  • Längeres Loch → geringere Trefferchance → oft günstiger
  • Pros erlaubt → höhere Trefferchance → oft deutlich teurer
  • Mehr Löcher / mehr Tage → mehr Chancen → teurer
  • Höhere Summe → höhere Leistung → teurer

⚠️ Achtung: Viele kalkulieren nur „Summe hoch = teuer“. In der Praxis sind Distanz + Spielerstatus + Tage/Löcher oft die stärkeren Preistreiber.

7. Ablauf im Ernstfall: Nachweise, Fristen, Auszahlung 🧾⏱️

Wenn es passiert, willst du keinen Papierkrieg. Darum ist der Ablauf vorab genauso wichtig wie die Summe.

Ablauf (praxisnah)

  1. Ereignis: Hole-in-One fällt an versichertem Loch/Teebox innerhalb des Zeitraums
  2. Sofortdokumentation: Scorekarte, Flight, Uhrzeit, Loch, Teebox, Distanz sichern
  3. Bestätigung: Turnierleitung/Club bestätigt schriftlich
  4. Meldung: Schadenmeldung gemäß Police (oft „unverzüglich“ bzw. innerhalb definierter Frist)
  5. Prüfung: Versicherer prüft Bedingungen/Nachweise
  6. Auszahlung: gemäß Leistungsmodell bis zur Versicherungssumme

Dokumentenpaket, das fast immer hilft

DokumentWarum es zählt
Scorekarte/ErgebnislisteKernnachweis
Start-/TeilnehmerlisteTeilnehmerkreis/Status
Bestätigung Turnierleitung/Cluboffizieller Rahmen
Teebox-/Distanzdokumentationverhindert „war anders“
Zeugen/Marker (kurzer Vermerk)Backup bei Rückfragen
Eventunterlagen (Ausschreibung/Regeln)Kontext & Format

📘 Beachte: Plane eine Person ein, die im Trefferfall sofort „Admin-Modus“ einschaltet. Euphorie ist schön – aber die erste Stunde entscheidet oft, ob alles sauber dokumentiert ist.

8. Für wen sinnvoll: Sponsor, Club, Turnier, Charity, Firmen-Event 👥

Hole-in-One Absicherung ist besonders sinnvoll, sobald eine Summe öffentlich kommuniziert wird. Denn dann gibt es zwei Risiken: Finanzrisiko und Reputationsrisiko („Zusage nicht eingehalten“ ist Gift).

Typische Anwendungsfälle

AnwendungsfallWarum sinnvollTypischer Fokus
Sponsoraktion im TurnierPR-Highlight ohne BudgetrisikoSumme + klare Bedingungen
Charity-TurnierSpenden/Emotionalität ohne RisikoNachweise + Zeit/Teilnehmer
Firmen-GolfdayMarketingmoment mit PlanbarkeitTage + Teilnehmerkreis
Club-Event / Jubiläumemotionale Story ohne BudgetsprengungLoch/Teebox stabil halten
Serienevents (mehrere Tage)wiederholter Trigger über ZeitraumDeckel/Mehrfachfälle klären

💡 Tipp: Je größer die Außenwirkung (Presse, Social Media, Sponsorenwand), desto wichtiger ist eine Police, die nicht interpretierbar ist. Das ist der eigentliche „Schutz“.

9. Typische Fehler & Stolperfallen in der Hole-in-One Absicherung 🚫

Hier sind die Klassiker, die ich in der Praxis als „unnötig teuer“ sehe – nicht wegen Geld, sondern wegen Ärger.

FehlerFolgeBesser
Loch/Teebox nicht exakt fixiertEreignis fällt „daneben“schriftlich + vor Ort dokumentieren
Distanz nicht sauber definiertDiskussion im LeistungsfallDistanzangabe fix + Nachweis
Amateur/Pro falsch eingeschätztfalscher Teilnehmer löst ausStatus sauber vereinbaren
mehrere Tage, aber Doku nur am ersten TagTag 2 wird schwierigtäglicher Doku-Prozess
mehrere Löcher versichert, aber Deckel unbekanntLücke bei MehrfachfallLeistungsmodell vorher klären
Änderungen am TurnierlayoutDeckungslücke möglichÄnderungen melden/abstimmen
Meldung zu spätFristproblemsofortige Meldung/Standardprozess

⚠️ Achtung: Der teuerste Fehler ist die „mündliche Realität“ vs. „schriftliche Police“. Im Leistungsfall zählt nur, was vereinbart und nachweisbar ist.

10. FAQ – 6 wichtige Fragen zur Hole-in-One Versicherung ❓

Was genau wird bei der Hole-in-One Versicherung versichert?

Versichert ist eine vereinbarte Versicherungssumme (typischerweise 5.000 € bis 100.000 €), die fällig wird, wenn ein Hole-in-One unter den vertraglich festgelegten Bedingungen (Loch/Teebox/Distanz/Zeitraum/Spielerstatus) eintritt. Es geht nicht um Sachpreise, sondern um eine klare Geldsumme als Auszahlungsrahmen.

📘 Beachte: Entscheidend ist das Leistungsmodell: einmalige Auszahlung beim ersten Treffer oder Auszahlung pro Treffer bis zu einem Deckel – das muss vorher klar sein.

Wovon hängt der Preis am stärksten ab?

Vor allem von der Lochdistanz, dem Spielerstatus (Amateur/Pro), der Anzahl versicherter Löcher und der Anzahl Tage, an denen der Schutz gilt. Teilnehmerzahl und Nachweis-/Turnierstandard spielen zusätzlich eine Rolle, sind aber meist nachgelagert.

💡 Tipp: Wenn du sparen willst, ist „ein Loch, ein Tag, klare Distanz, klarer Teilnehmerkreis“ fast immer die effizienteste Konfiguration.

Zählt das Hole-in-One nur im Turnier oder auch privat?

In der Praxis ist es am saubersten im Turnier-/Eventrahmen, weil Nachweise eindeutig sind. Private Runden sind je nach Anbieter/Police möglich, aber meist strenger in der Dokumentation und im Teilnehmerkreis. Entscheidend ist, was im Vertrag als „versicherter Rahmen“ definiert ist.

⚠️ Achtung: „Wir waren zu viert und haben’s gesehen“ reicht oft nicht – ohne vereinbarte Nachweise kann die Regulierung schwierig werden.

Welche Nachweise brauche ich im Leistungsfall?

Typisch sind Scorekarte/Ergebnisliste, Bestätigung der Turnierleitung oder des Clubs, Angaben zu Loch/Teebox/Distanz sowie eine Teilnehmer-/Startliste. Je nach Vertrag können Zeugen/Marker-Bestätigungen zusätzlich gefordert oder sinnvoll sein.

💡 Tipp: Lege vor dem Event fest, wer Dokumente einsammelt – nach dem Treffer ist die Organisation sonst schnell weg.

Was passiert, wenn Teebox oder Distanz kurzfristig geändert werden?

Dann kann es kritisch werden, weil die Police häufig exakt an Teebox/Distanz gekoppelt ist. Wenn sich die Bedingungen ändern (z. B. Tees verlegt, Loch anders gespielt), kann das Ereignis außerhalb des versicherten Rahmens liegen – je nachdem, ob Änderungen zulässig sind oder gemeldet werden müssen.

📘 Beachte: Wenn Wetter/Platzbedingungen Änderungen wahrscheinlich machen, sollte das Setup im Vertrag so gestaltet sein, dass es „praxisfest“ bleibt – oder Änderungen sauber geregelt sind.

Kann es mehrere Auszahlungen geben, wenn mehrere Hole-in-Ones fallen?

Das hängt vom Leistungsmodell ab. Manche Policen zahlen einmal beim ersten Treffer, andere erlauben mehrere Auszahlungen bis zu einer Gesamtgrenze. Bei mehreren Tagen, vielen Teilnehmern oder mehreren versicherten Löchern ist diese Frage zentral.

⚠️ Achtung: „Summe 25.000 €“ bedeutet nicht automatisch „25.000 € pro Treffer“. Ohne klare Regel kann es sonst eine böse Überraschung geben.

11. Fazit – MAWA Hole-in-One-Check & Schutzstrategie 🧭

Hole-in-One Versicherung – 5.000 bis 100.000 € absichern | MAWA Finanz

Die Hole-in-One Versicherung ist eine klare Summe-Absicherung: Du kannst typischerweise 5.000 € bis 100.000 € gegen den seltenen, aber PR-starken Moment absichern – solange das Ereignis sauber definiert ist. Der Erfolg steht und fällt nicht mit der Höhe der Summe, sondern mit der Konfiguration:

  • Loch/Teebox/Distanz: eindeutig, dokumentiert, stabil
  • Spielerstatus: Amateur/Pro sauber vereinbart
  • Anzahl Löcher + Anzahl Tage: bewusst gewählt (Kostenhebel!)
  • Leistungsmodell: einmalig oder mehrfach – klar geregelt
  • Nachweise: realistisch organisierbar, nicht theoretisch

MAWA Hole-in-One-Check (praxisnah)

  1. Ziel klären: PR-Moment, Charity, Sponsoraktion – was soll die Summe auslösen?
  2. Risiko konfigurieren: Distanz, Spielerstatus, Löcher, Tage – passend zum Budget.
  3. Leistungsmodell fixieren: einmalig vs. mehrfach, Deckel je Event/Tag/Loch.
  4. Dokumentation sichern: Scorekarte/Bestätigung/Distanznachweis als Standardprozess.
  5. Änderungen regeln: Was passiert bei Teebox- oder Layout-Änderungen?

📘 Beachte: Wenn du diese fünf Punkte sauber setzt, wird ein Hole-in-One das, was es sein soll: ein Highlight – nicht ein Streitfall.

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