
Kosten der Honorarberatung bei Versicherungen
Kosten, Stundensatz (150 € netto), Beispiele & Modelle. So planen Sie Ihr Beratungsbudget transparent und fair.
Kosten Honorarberatung | Versicherungen – das sollten Sie wissen.
🌟 Einleitung

Wenn Menschen nach „Kosten Honorarberatung Versicherungen“ oder „Honorarberatung Versicherung sinnvoll“ suchen, steckt dahinter meist eine ganz einfache Frage:
„Was kostet mich das – und lohnt sich das überhaupt für mich?“
Genau darüber sprechen viele Berater nur ungern konkret. Wir sehen das anders:
Ohne klare Vorstellung der Kosten können Sie kein faires Urteil über den Nutzen der Honorarberatung fällen.
Wichtige Rahmenbedingungen dieser Seite:
- Es geht ausschließlich um Honorarberatung im Bereich Versicherungen – keine Geldanlagen, keine Investmentprodukte.
- Wir arbeiten sowohl als klassischer Versicherungsmakler (Provision) als auch in der Honorarberatung. Der Kunde kann je nach Thema wählen.
- Unser aktueller Stundensatz in der Honorarberatung beträgt 150 € netto. Wie sich daraus sinnvolle Pakete und Kostenrahmen ergeben, erklären wir transparent mit Beispielen.
Diese Seite soll Ihnen helfen zu verstehen:
- welche Abrechnungsmodelle es gibt,
- wie realistische Zeitaufwände je nach Thema aussehen,
- wie Sie Budget und Nutzen sinnvoll ins Verhältnis setzen,
- und wie sich Honorarberatung mit klassischen Provisionstarifen kombinieren lässt – ohne doppelt zu zahlen.
„📘 Beachte: Alle Zahlen auf dieser Seite sind Beispiele zur Orientierung. Die tatsächlichen Kosten einer Honorarberatung werden immer individuell vereinbart und vor Beginn der Zusammenarbeit transparent schriftlich festgehalten.“
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1. Was bedeutet „Kosten der Honorarberatung“ konkret? 🧱
Die Kosten der Honorarberatung sind der Preis für eine Dienstleistung, nicht für ein Produkt.
Das klingt banal, macht aber einen wichtigen Unterschied:
- Bei der klassischen Provisionsvermittlung zahlen Sie die Kosten indirekt über Produktbeiträge (eingepreiste Abschluss- und Bestandsprovisionen).
- In der Honorarberatung zahlen Sie direkt für Zeit, Analyse, Know-how und Konzept, unabhängig davon, ob am Ende ein Versicherungsvertrag abgeschlossen wird – und wenn ja, bei welchem Anbieter.
Typische Bestandteile, die im Honorar abgebildet werden:
| Leistung | Was dahinter steckt |
|---|---|
| Vorbereitung | Sichtung Ihrer Unterlagen, Vorab-Fragen, Strukturierung |
| Gesprächszeit | Analysegespräche, Erklärungen, Rückfragen |
| Recherche & Vergleich | Tarifrecherche, Bedingungsvergleiche, Bewertungsmatrix |
| Dokumentation | Beratungsprotokoll, schriftliche Empfehlung, Zusammenfassung |
| Umsetzungsbegleitung (optional) | Unterstützung bei Antrag, Wechsel, Kommunikation mit Versicherern |
Die Kosten hängen daher nicht nur vom Thema ab, sondern auch davon:
- wie viele Verträge geprüft werden sollen,
- wie gut Ihre Unterlagen vorbereitet sind,
- wie tief Sie in das Thema einsteigen möchten,
- und ob Sie nur eine Einschätzung wünschen oder eine vollständige Konzeption inkl. Umsetzung.
„💡 Tipp: Je klarer das Beratungsziel zu Beginn definiert ist („Wir wollen BU und PKV klären, nicht alle Versicherungen“) desto einfacher lässt sich ein realistischer Kostenrahmen vereinbaren.“
2. Abrechnungsmodelle: Stundenhonorar, Pauschalen & Mischmodelle ⚖️
Auch beim Thema „Honorarberatung Versicherungen Kosten“ gibt es nicht nur einen Weg. In der Praxis haben sich verschiedene Modelle etabliert, die jeweils Vor- und Nachteile haben.
2.1 Überblick über typische Abrechnungsmodelle
| Modell | Beschreibung | Eignung |
|---|---|---|
| Reines Stundenhonorar | Abrechnung pro Stunde (z. B. 150 € netto) nach tatsächlichem Aufwand | individuelle, schwer vorhersehbare Fälle |
| Pauschalhonorar | Fester Betrag für klar definiertes Thema/Paket | klar umrissene Projekte (z. B. „BU-Check“) |
| Kostendeckel / Budgetrahmen | Kombination aus Stundenhonorar + maximaler Obergrenze | wenn Kosten planbar bleiben sollen |
| Mischmodell mit Provision | Teile auf Honorarbasis, Teile klassisch über Provision vergütet | wenn nicht alle Bereiche per Honorar abgedeckt werden sollen |
Wichtig ist immer:
- Transparenz vor Start: Stundenhonorar + geschätzter Zeitrahmen oder klare Pauschale.
- Abgrenzung der Leistung: Was gehört dazu, was nicht?
- Keine versteckten Überraschungen: Zwischenschritte werden abgestimmt, bevor zusätzliche Kosten entstehen.
„📘 Beachte: Ein reines Stundenhonorar ohne grobe Aufwandsschätzung ist selten sinnvoll. Besser ist eine Kombination aus Stundensatz, geschätztem Rahmen und ggf. einem Kostendeckel.“
3. Unser Honorar: 150 € netto pro Stunde – was steckt drin? ⏱️
Für die Honorarberatung im Versicherungsbereich arbeiten wir mit einem Stundensatz von 150 € netto. Dieser Satz gilt für:
- die Beratung zu Versicherungsprodukten (ohne Finanzanlagen),
- die Analyse bestehender Versicherungssituationen,
- die Erstellung von Vergleichs- und Entscheidungsvorlagen.
Was in diesen 150 € netto pro Stunde typischerweise enthalten ist:
| Baustein | Inhalt |
|---|---|
| Fachliche Qualifikation | jahrelange Erfahrung als Versicherungsmakler und Spezialist, regelmäßige Fortbildung |
| Vorbereitungszeit | Durchsicht von Unterlagen, Vorab-Fragen, Strukturierung des Falls |
| Beratungsgespräch | persönliche oder digitale Beratung, Nachfragen, Erklärungen, Alternativen |
| Nachbereitung | Dokumentation, Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen, Tariflisten |
| Haftung & Verantwortung | Beratung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Pflichten und Haftung |
Ob und wie Umsatzsteuer anfällt, hängt von der genauen Ausgestaltung und den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab und wird im individuellen Angebot transparent ausgewiesen.
„💡 Tipp: Rechnen Sie grob mit 150 € netto pro Stunde und einem realistischen Zeitrahmen, statt die Beratung künstlich zu knapp anzusetzen – zu viel „auf Kante genäht“ erzeugt Druck und schmälert die Beratungsqualität.“
4. Typische Zeit- und Kostenrahmen nach Themengebieten 🧩
Wie viel Honorarberatung realistisch erforderlich ist, hängt stark vom Thema ab. Die folgende Tabelle zeigt typische Orientierungswerte – keine verbindlichen Angebote.
4.1 Übersicht: Themengebiete & geschätzter Aufwand
| Thema | Typischer Zeitrahmen | Honorar (Beispiel, 150 € netto/h) |
|---|---|---|
| Berufsunfähigkeitsversicherung (eine Person) – Analyse + Neuaufbau | ca. 4–6 Stunden | 600–900 € netto |
| Private Krankenversicherung (Wechsel/Neuordnung) | ca. 5–8 Stunden | 750–1.200 € netto |
| Altersvorsorge-Strategie (Renten, Rürup, bAV-Check) | ca. 4–7 Stunden | 600–1.050 € netto |
| Gewerbe-/Praxisversicherungen (kleine Praxis/Kanzlei) | ca. 4–6 Stunden | 600–900 € netto |
| Familienversicherungspaket (Haftpflicht, Risikoabsicherung, Vorsorge) | ca. 3–5 Stunden | 450–750 € netto |
| Existenzgründung (Basis-Absicherung + Gewerbegrundschutz) | ca. 4–7 Stunden | 600–1.050 € netto |
Diese Zeit umfasst typischerweise:
- Erstgespräch & Zieldefinition,
- Unterlagenprüfung & Risikoeinschätzung,
- Tarif- und Bedingungsvergleich,
- Zweitgespräch mit Empfehlungen,
- Dokumentation.
„📘 Beachte: Wenn Unterlagen vollständig vorliegen und Ziele klar formuliert sind, lässt sich der Zeitbedarf spürbar reduzieren. Gute Vorbereitung spart Honorar.“
🔗 Berufsunfähigkeit (BU)
🔗 Private Krankenversicherung (PKV)
🔗 Altersvorsorge
🔗 Gewerbeversicherungen
🔗 Existenzgründung
5. Beispiele: Was kann eine Honorarberatung in Summe kosten? 💶
Beispiele helfen, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der Stundensatz von 150 € netto in der Praxis auswirken kann. Die Zahlen sind bewusst gerundet und sollen die Größenordnung zeigen – nicht mehr.
5.1 Beispiel 1 – BU-Beratung für eine Person
Ausgangslage:
- 32 Jahre, Angestellte, bisher keine BU, mehrere bestehende Versicherungen.
- Wunsch: verständliche BU-Beratung, sinnvoller Absicherungsgrad, solide Tarifauswahl.
Geschätzter Aufwand:
| Schritt | Zeit (Beispiel) |
|---|---|
| Erstgespräch, Zieldefinition, Aufbereitung | 1,0 Stunde |
| Analyse bestehender Unterlagen + Risikoprofil | 1,0–1,5 Stunden |
| Tarif- und Bedingungsvergleich (3–4 Anbieter) | 1,5–2,0 Stunden |
| Zweitgespräch mit Auswertung & Empfehlung | 1,0 Stunde |
| Dokumentation & eventuelle Rückfragen | 0,5–1,0 Stunde |
| Summe | 5,0–6,5 Stunden |
Kostenrahmen:
- 5,0–6,5 Stunden × 150 € netto = 750–975 € netto
Die Kundin erhält:
- eine klare Empfehlung (Absicherungsniveau, Tarifvorschlag, Begründung),
- eine Übersicht der geprüften Alternativen,
- und eine belastbare Entscheidungsgrundlage – unabhängig davon, ob sie den Abschluss über uns oder einen anderen Weg tätigt.
„💡 Tipp: Gerade bei BU ist es oft sinnvoll, nicht an der Beratungsqualität zu sparen. Hier geht es um Ihr Einkommen für Jahrzehnte – ein paar Hundert Euro für eine gute Entscheidung sind meist gut investiert.“
5.2 Beispiel 2 – PKV-Check & Neuordnung
Ausgangslage:
- 48 Jahre, selbstständig, seit 15 Jahren privat krankenversichert, Beitrag deutlich gestiegen.
- Wunsch: Prüfung des bestehenden Tarifs, Optionen für internen Tarifwechsel, ggf. Neuordnung.
Geschätzter Aufwand:
| Schritt | Zeit (Beispiel) |
|---|---|
| Erstgespräch, Zieldefinition | 1,0 Stunde |
| Prüfung bestehender Police & Historie | 1,5–2,0 Stunden |
| Analyse von Leistungsinhalten & Alternativen | 2,0–3,0 Stunden |
| Zweitgespräch mit Varianten & Handlungsvorschlägen | 1,0–1,5 Stunden |
| Dokumentation, ggf. Unterstützung beim Antrag/Tarifwechsel | 1,0–2,0 Stunden |
| Summe | 6,5–9,5 Stunden |
Kostenrahmen:
- 6,5–9,5 Stunden × 150 € netto = 975–1.425 € netto
Möglicher Nutzen:
- bessere Absicherung,
- oder ähnliche Leistungen bei geringerem Beitrag,
- oder Klarheit, dass der aktuelle Tarif überraschend gut ist.
„📘 Beachte: Gerade bei der PKV ist der potenzielle langfristige Effekt (z. B. Einsparung von 100–200 € pro Monat) oft deutlich höher als die einmaligen Beratungskosten.“
5.3 Beispiel 3 – Kompakter „Vorsorge-Check“ Familie
Ausgangslage:
- Paar mit zwei Kindern, mehrere Versicherungen, aber wenig Überblick.
- Wunsch: „Einmal alles ordnen“ – welche Verträge brauchen wir wirklich, wo sind Lücken?
Geschätzter Aufwand (kompakt, ohne Tiefenprüfung von PKV/BU):
| Schritt | Zeit (Beispiel) |
|---|---|
| Erstgespräch & Haushaltsaufnahme | 1,0 Stunde |
| Durchsicht der wichtigsten Verträge (Haftpflicht, Hausrat, RLV, Unfall, Kinderabsicherung) | 1,5–2,0 Stunden |
| Vorschlag: Was behalten, was anpassen, was kündigen, was ergänzen | 1,5–2,0 Stunden |
| Abschlussgespräch & Dokumentation | 1,0 Stunde |
| Summe | 5,0–6,0 Stunden |
Kostenrahmen:
- 5,0–6,0 Stunden × 150 € netto = 750–900 € netto
„⚠️ Achtung: Ein solcher „Vorsorge-Check“ ersetzt keine tiefgehende BU- oder PKV-Beratung. Wenn diese Themen zusätzlich intensiv bearbeitet werden sollen, steigt der Zeit- und Kostenaufwand entsprechend.“
6. Kosten vs. Nutzen: Wann lohnt sich Honorarberatung finanziell? 📊
Die Frage „Lohnt sich das?“ lässt sich nie zu 100 % garantieren, aber sehr wohl plausibel einschätzen:
Honorarberatung kann sich finanziell lohnen, wenn:
- Fehlabsicherungen vermieden werden (z. B. BU mit ungeeigneter Klausel → Leistungsablehnung),
- Überversicherung reduziert wird (überflüssige oder doppelte Verträge),
- bessere Tarife bei ähnlichem Beitrag gefunden werden,
- oder langfristige Beitragsvorteile erzielt werden (PKV, Altersvorsorge, Gewerberisiken).
Vereinfachter Kosten-Nutzen-Blick:
| Beispiel | Potenzial |
|---|---|
| Einsparung durch Tarifoptimierung PKV | z. B. 120 € pro Monat = 1.440 € pro Jahr |
| Honoraraufwand PKV-Check | z. B. 1.200 € netto (einmalig) |
| Saldo nach 1 Jahr | bereits positiv, danach reinem Vorteil |
Bei BU oder Altersvorsorge ist der Nutzen oft nicht primär monetär, sondern:
- mehr Sicherheit,
- bessere Leistungsbedingungen,
- weniger Streit im Leistungsfall.
„💡 Tipp: Sehen Sie Honorarberatung nicht nur als „Rabattmaschine“, sondern als Schutz vor teuren Fehlentscheidungen – formale Fehler oder unpassende Tarife können im Ernstfall sehr viel teurer werden als ein faires Beratungshonorar.“
7. Kombination mit Provision & Nettotarifen – Doppelvergütung vermeiden 🔄
Honorarberatung muss nicht automatisch bedeuten, dass gar keine Provisionen mehr fließen. Es gibt mehrere saubere Wege:
| Modell | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Honorar + Nettotarif | Sie zahlen das Honorar, der Produktbeitrag enthält keine Abschlussprovision (soweit verfügbar) |
| Honorar + angepasste Provision | Ein Teil der Provision kann z. B. zur Reduzierung des Honorars genutzt werden (je nach Modell) |
| Honorar für Analyse, Provision für Umsetzung | Analyse & Konzept per Honorar, Abschluss im klassischen Maklermodell – mit transparenter Offenlegung |
Wichtig ist:
- Keine versteckte Doppelvergütung: Wenn Provisionen fließen, muss klar sein, wie diese behandelt werden.
- Transparente Dokumentation: Sie sollten schwarz auf weiß sehen, was Sie als Honorar zahlen und welche Vergütungen vom Versicherer kommen.
„📘 Beachte: Seriöse Honorarberatung im Versicherungsbereich macht immer offenlegbar, wie der Berater vergütet wird – ob durch Honorar, Provision oder eine Mischung daraus.“
8. Planung & Budget: Wie Sie Honorarberatung kalkulierbar machen 🧮
Niemand möchte eine „offene Rechnung ohne Deckel“. Deshalb lässt sich Honorarberatung gut planbar gestalten:
Möglichkeiten zur Budget-Steuerung:
| Ansatz | Vorteil |
|---|---|
| Vorgespräch mit Aufwandsschätzung | Sie erhalten einen groben Stundenrahmen (z. B. 4–6 Stunden) |
| Kostendeckel vereinbaren | z. B. „maximal 1.200 € netto“, darüber hinaus nur nach Rücksprache |
| Schrittweise Beratung | Erst Analyse (z. B. 2–3 Stunden), danach entscheiden Sie über weitere Vertiefung |
| Themen fokussieren | z. B. zunächst nur BU, später PKV oder Altersvorsorge |
Beispiel für eine strukturierte Vereinbarung:
- Stundensatz 150 € netto,
- geschätzter Aufwand: 5–7 Stunden,
- Kostendeckel: 1.050 € netto,
- Abrechnung in Etappen (z. B. 50 % nach Analyse, 50 % nach Abschlussgespräch).
„💡 Tipp: Sprechen Sie Ihr Budget offen an. Eine gute Honorarberatung lässt sich so strukturieren, dass Kostenrahmen und Tiefe der Analyse zu Ihrer Situation passen.“
9. Typische Missverständnisse und Fehler beim Thema Beratungskosten 🚦
Einige Fehleinschätzungen begegnen uns immer wieder:
| Missverständnis | Problem |
|---|---|
| „Honorarberatung ist immer günstiger.“ | Stimmt so nicht – bei kleinen, einfachen Themen kann Provision völlig ausreichend sein. |
| „Wenn ich Honorar zahle, ist der Berater automatisch unabhängig.“ | Unabhängigkeit hängt von Haltung und Struktur ab, nicht nur vom Modell. |
| „Ich spare Beratung, indem ich alles selbst online vergleiche.“ | Ohne Fachkenntnis können wichtige Klauseln übersehen werden – das wird im Schadenfall teuer. |
| „Die Stunde für 150 € muss alles klären.“ | Zu wenig Zeit für komplexe Themen führt zu Oberflächenberatung – das schadet eher. |
„⚠️ Achtung: Die größten Kosten entstehen oft nicht durch ein Honorar von ein paar Hundert Euro – sondern durch falsche oder halbherzige Versicherungsentscheidungen, die im Ernstfall existenzielle Lücken hinterlassen.“
10. FAQ – 6 wichtige Fragen zu den Kosten der Honorarberatung ❓
Das hängt stark vom Thema und Ihrer Ausgangssituation ab. Eine kompakte BU-Beratung liegt häufig im Bereich von 4–6 Stunden, ein detaillierter PKV-Check eher bei 6–9 Stunden. Für simple Standardfragen reichen manchmal schon 1–2 Stunden, um Klarheit zu schaffen.
„💡 Tipp: Fragen Sie immer nach einer konkreten Aufwandsschätzung (z. B. „4–6 Stunden“) für Ihr Anliegen – so bekommen Sie sofort ein Gefühl für den Kostenrahmen.“
Das hängt von Ihrer persönlichen Situation ab (z. B. Arbeitnehmer, Selbstständiger, Art der Beratung). In bestimmten Fällen können Beratungskosten rund um Versicherungen steuerlich relevant sein, in anderen nicht.
„📘 Beachte: Honorarberatung ersetzt keine Steuerberatung. Klären Sie die steuerliche Absetzbarkeit Ihrer Beratungskosten im Zweifel immer mit Ihrem Steuerberater.“
Durch klar geregelte Vergütungsmodelle. Wichtig ist:
- Offenlegung, ob und in welcher Höhe Provisionen fließen,
- Vereinbarung, wie diese im Rahmen einer Honorarberatung berücksichtigt werden (z. B. Anrechnung, Reduzierung des Honorars, Nettotarife).
„⚠️ Achtung: Lassen Sie sich Vergütung und mögliche Provisionen schriftlich erläutern – mündliche Aussagen sind schnell vergessen, ein klares Dokument schafft Sicherheit.“
Viele Berater bieten ein kurzes, unverbindliches Erstgespräch an (telefonisch oder online), um:
- Ihr Anliegen zu verstehen,
- den voraussichtlichen Aufwand einzuschätzen,
- und das geeignete Vergütungsmodell zu besprechen.
Dieses Gespräch ist häufig kostenfrei oder wird, wenn berechnet, vorab klar kommuniziert.
„💡 Tipp: Nutzen Sie das Erstgespräch, um gezielt nach Stundensatz, Kostendeckel und typischem Aufwand für Ihr konkretes Anliegen zu fragen.“
Ja, aber mit klarer Fokussierung: Anstatt „alles auf einmal“ zu machen, kann eine Honorarberatung sich auf ein zentrales Thema konzentrieren (z. B. nur BU oder nur ein Vorsorge-Check). So bleiben die Kosten im Rahmen, und Sie erzielen trotzdem einen Mehrwert.
„📘 Beachte: Lieber einen wichtigen Bereich richtig per Honorarberatung klären, als viele Themen gleichzeitig nur oberflächlich zu streifen.“
Seriöse Honorarberatung arbeitet nicht mit „Kostenfallen“. Wenn absehbar ist, dass der Aufwand die vereinbarte Spanne deutlich übersteigt, sollte:
- rechtzeitig informiert werden,
- gemeinsam entschieden werden, ob und wie weitergearbeitet wird,
- ggf. ein neuer Kostendeckel vereinbart werden.
„💡 Tipp: Vereinbaren Sie vorab, dass Mehraufwand nur nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung erbracht wird – das schützt vor Überraschungen.“
11. Fazit – So finden Sie das passende Kostenmodell 🧭
Kosten der Honorarberatung bei Versicherungen – Grundlagen & Beispiele | MAWA Finanz
Die Frage nach den Kosten der Honorarberatung ist kein Störfaktor, sondern ein zentraler Teil guter Versicherungsberatung. Mit einem transparenten Stundensatz von 150 € netto, klaren Aufwandsschätzungen und sinnvollen Budgetgrenzen wird Honorarberatung planbar – und für viele Kunden zu einer lohnenden Investition in Sicherheit und Klarheit.
Wesentliche Punkte:
- Honorarberatung ist eine Dienstleistung, die Sie direkt bezahlen – nicht versteckt im Produktbeitrag.
- Sie eignet sich besonders für komplexe und existenzielle Themen wie BU, PKV, Altersvorsorge oder Gewerberisiken.
- Der Stundensatz ist nur die eine Hälfte – die andere Hälfte ist der realistische Zeitrahmen, der offen besprochen werden muss.
- Provision und Honorar lassen sich sinnvoll kombinieren, solange Doppelvergütung vermieden und alles transparent dokumentiert wird.
„📘 Beachte: Das beste Vergütungsmodell ist nicht das günstigste auf den ersten Blick – sondern das, bei dem Sie verstehen, wofür Sie zahlen, wie die Kosten entstehen und welchen konkreten Mehrwert Sie dadurch erhalten.“
Wenn Sie für sich klären möchten, ob eine Honorarberatung für Versicherungen, eine klassische Maklerberatung oder ein Mischmodell zu Ihnen passt, ist der erste Schritt immer derselbe:
- kurz Ihr Anliegen schildern,
- den voraussichtlichen Beratungsumfang eingrenzen,
- und gemeinsam einen fairen Kostenrahmen definieren.
So wird aus „Was kostet mich das?“ eine transparente, gut kalkulierbare Grundlage – und aus Beratung eine Entscheidung auf Augenhöhe.
🔗 Honorarberatung – Hauptseite
🔹 Grundlagen & Transparenz
🔗 Was sind die Vorteile
🔹 Ablauf & Orientierung
🔗 Den Ablauf verstehen
🔗 Für wen ist Honorarberatung sinnvoll
🔹 Versicherungsbereiche
🔗 Berufsunfähigkeit (BU)
🔗 Private Krankenversicherung (PKV)
🔗 Altersvorsorge
🔗 Gewerbeversicherungen
🔗 Existenzgründung
🔹 Hilfe & Überblick
🔗 FAQ- häufige Fragen
Hinweis: Wir sind ein zugelassener Versicherungsmakler (§ 34d GewO) und beraten ausschließlich zu Versicherungen. Auf Wunsch bieten wir unsere Beratung provisionsfrei gegen Honorar an. Sie wählen frei zwischen Maklervergütung und Honorarberatung.
