
Beste Rürup-Rente – Kriterien & Vergleich
Kriterien, Kosten, Rendite & Flexibilität vergleichen. Methodik, Beispiele und Beratung für Ihre passende Basisrente.
Beste Rürup-Rente | Vergleich & Auswahl – das sollten Sie wissen.
🌟 Einleitung

„Beste Rürup-Rente“ klingt wie ein Produkt-Ranking. In der Realität ist es eine Passungsfrage: Die beste Basisrente ist die, die zu Ihrem Einkommen, Ihrer Steuerlogik, Ihrer Laufzeit, Ihrer Risikofähigkeit und Ihrem Sicherheitsbedürfnis passt – und die dabei nicht von Kosten, starren Regeln oder schwachen Rentenparametern aufgefressen wird.
Genau deshalb ist ein guter Vergleich keine Liste mit Anbietern, sondern eine klare Methodik: erst Ziele und Rahmen, dann Kriterien, dann Tariflogik (klassisch/fonds/ETF), dann Rentenphase (Rentenfaktor/Umrechnung), dann Kosten und Flexibilität – und erst ganz am Ende die Produktauswahl.
💡 Tipp: Bevor Sie Tarife vergleichen, definieren Sie Ihr Ziel in einem Satz: „Ich will Steuern senken und parallel eine planbare Basisrente aufbauen, ohne meine Liquidität zu gefährden.“
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1. Was „beste Basisrente“ wirklich bedeutet 🧱
„Beste Rürup-Rente“ wird oft mit „höchste prognostizierte Rente“ verwechselt. Das ist zu kurz gedacht, weil Prognosen stark davon abhängen, welche Annahmen man setzt (Rendite, Inflation, Kosten, Rentenbeginn, Verrentungsparameter). In der Praxis bedeutet „beste Basisrente“ meist drei Dinge gleichzeitig:
Erstens: Die Rürup-Rente muss in Ihr Leben passen. Eine Basisrente ist gebundenes Altersvorsorgevermögen. Wenn Sie absehbar Phasen haben, in denen Liquidität wichtiger ist (Praxisgründung, Unternehmensaufbau, Immobilienkauf, Elternzeit, schwankende Gewinne), dann ist die Beitragslogik entscheidender als die Hochglanz-Rendite.
Zweitens: Sie müssen verstehen, wo die Leistung herkommt. Bei klassischen Tarifen kommt viel aus Sicherheitsmechanik. Bei fonds-/ETF-Lösungen kommt viel aus Kapitalmarktrendite minus Kosten. Wenn das Anlagekonzept nicht zu Ihrer Risikofähigkeit passt, hilft der Steuervorteil nicht, weil Sie den Vertrag später aus Frust beitragsfrei stellen.
Drittens: Die Rentenphase ist kein Detail. Die Basisrente ist eine lebenslange Rente. Die Umrechnung von Kapital in Rente (Rentenfaktor/Umrechnungslogik) ist ein zentraler Leistungsbestandteil. Viele vergleichen nur die Ansparphase und wundern sich später über die Verrentung.
| Bedeutung von „beste Basisrente“ | Worum es wirklich geht | Wie Sie es prüfen |
|---|---|---|
| Passung | Beitrag, Regeln, Lebensplanung | Beitragsflexibilität, Zuzahlung, Pausen |
| Nettoleistung | Rendite nach Kosten und Logik | Kostenstruktur + Anlagekonzept vergleichen |
| Rentenqualität | Umrechnung in lebenslange Rente | Rentenfaktor, Rentenbeginn, Verrentungsparameter |
| Steuerlogik | Steuervorteil heute, Steuer später | Nettobelastung und grobe Nettorente betrachten |
| Stabilität | Vertrag wird durchgehalten | Realistische Beitragshöhe statt „Maximum“ |
📘 Beachte: „Beste“ heißt bei Basisrenten fast immer „am besten passend“ – nicht „höchste Hochrechnung“.
2. Bewertungskriterien: Kosten, Renditechancen, Flexibilität, Sicherheit ⚖️
Ein sauberer Vergleich braucht Kriterien, die wirklich entscheidungsrelevant sind. Viele schauen zuerst auf den Beitrag oder die Steuerrückwirkung. Das ist verständlich, aber es blendet die Stellschrauben aus, die langfristig über Tausende Euro entscheiden können.
Kosten sind nicht nur eine Zahl. Entscheidend ist die Wirkung über Zeit: laufende Kosten senken jede Rendite, auch in schlechten Börsenjahren. Gleichzeitig sind Kosten nicht immer „böse“ – sie müssen nur in Relation zur Leistung stehen und transparent sein.
Renditechancen sind keine Garantie, aber ein Strukturthema: Wie wird investiert, wie breit gestreut, wie flexibel ist die Anlagestrategie, wie wird Risiko in Richtung Rentenbeginn gesteuert?
Flexibilität ist bei Rürup besonders wichtig, weil Kündigung und Kapitalauszahlung typischerweise nicht vorgesehen sind. Deshalb ist die Möglichkeit, Beiträge zu senken, zu pausieren, dynamisch anzupassen oder gezielt zuzuzahlen, ein Kernkriterium.
Sicherheit bedeutet nicht nur „Garantie“. Sicherheit bedeutet auch: Wie robust ist das Konzept, wenn Märkte schwanken? Wie transparent sind Sicherungsmechanismen? Wie planbar ist die Rentenleistung?
| Kriterium | Was Sie konkret prüfen | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Kosten | laufende Tarifkosten + Fondskosten, Transparenz | Kosten wirken jedes Jahr, auch bei Nullrendite |
| Anlagekonzept | Streuung, Rebalancing, Risikosteuerung | bestimmt langfristige Chancen und Schwankung |
| Flexibilität | Beitrag anpassen, pausieren, zuzuzahlen | verhindert, dass Rürup zur Liquiditätsfalle wird |
| Garantielogik | was ist wirklich garantiert, was nur prognostiziert | vermeidet falsche Sicherheit |
| Rentenparameter | Rentenbeginn-Korridor, Rentenfaktor-Logik | entscheidet über die spätere Rentenhöhe |
| Vertragsregeln | Mindestbeitrag, Gebühren, Änderungshürden | Alltagstauglichkeit statt Prospekt-Tauglichkeit |
💡 Tipp: Wenn Sie nur ein Kriterium priorisieren wollen, nehmen Sie zuerst Kosten und Flexibilität – damit vermeiden Sie die häufigsten „teuren Fehlkäufe“.
3. Tarifvergleich in der Praxis – wie wir vorgehen 🔍
Ein Vergleich ohne Methodik endet oft in „Tarif-Bingo“: Man springt zwischen Prospekten, Rechnern und Aussagen hin und her. In der Beratung arbeiten wir deshalb mit einem klaren Ablauf, der die wichtigsten Fehlerquellen strukturell ausschließt.
Schritt 1 ist immer die Ist-Aufnahme: Welche Vorsorge existiert bereits? Wie ist Ihre Liquiditätslage? Wie stabil ist Ihr Einkommen? Wie hoch ist Ihr Steuereffekt grob? Rürup ist besonders stark, wenn Sie den Sonderausgabenabzug tatsächlich nutzen können und der Beitrag langfristig tragbar ist.
Schritt 2 ist das Zielbild: Wollen Sie primär Steuern optimieren, primär eine sichere Basisrente aufbauen oder primär Renditechancen nutzen? Das Zielbild entscheidet, ob klassische, fondsgebundene oder ETF-basierte Tarife in die engere Auswahl kommen.
Schritt 3 ist der Kriterien-Score: Kosten, Flexibilität, Anlagekonzept, Rentenlogik, Bausteine (Hinterbliebene, Dynamik, Zuzahlungen), Regelwerk. Danach entsteht eine Shortlist.
Schritt 4 ist die Plausibilisierung mit Szenarien: Was passiert bei Beitragsänderung, bei Pausen, bei einem schwachen Marktjahr kurz vor Rentenbeginn, bei sehr langer Laufzeit? Eine Basisrente muss nicht perfekt sein, aber sie muss in den kritischen Szenarien stabil bleiben.
| Vergleichsschritt | Was wir tun | Ergebnis |
|---|---|---|
| Ist-Analyse | Einkommen, Liquidität, bestehende Vorsorge | realistische Beitragsspanne |
| Zieldefinition | Sicherheit vs. Chance vs. Steuerhebel | passende Tarifwelt |
| Kriterienprüfung | Kosten, Flex, Anlage, Rentenlogik, Regeln | Shortlist statt Masse |
| Szenarien | gute Jahre, schwache Jahre, Marktstress | robuste Entscheidung |
| Entscheidung | Tarif + Beitrag + Optionen | nachvollziehbare Begründung |
📘 Beachte: Ein guter Vergleich reduziert Komplexität – er macht nicht mehr Tabellen, sondern bessere Entscheidungen.
4. Welche Tarifart passt zu welchem Profil? 📦
Die zentrale Weiche ist die Tarifart. Nicht, weil eine Art „besser“ ist, sondern weil jede Art ein anderes Problem löst.
Klassische Basisrente passt häufig, wenn Planbarkeit und Sicherheitsgefühl im Vordergrund stehen oder wenn die Laufzeit eher kurz ist. Fonds-/ETF-Lösungen passen häufig bei längerer Laufzeit, wenn Schwankungen psychologisch tragbar sind und wenn man Renditechancen nutzen will.
ETF-basierte Lösungen wirken oft attraktiv, weil sie eine moderne Kosten- und Streuungslogik bieten können. Aber auch hier gilt: Das Label entscheidet nicht, sondern die konkrete Umsetzung (Kosten, Portfolio, Regeln, Verrentung).
Für Selbstständige ist die Beitragslogik oft wichtiger als die Frage „klassisch oder ETF“. Wer stark schwankende Gewinne hat, braucht ein Modell, das Zuzahlungen und Beitragsanpassungen alltagstauglich zulässt.
| Profil | Was meist wichtiger ist | Tarifart, die oft passt |
|---|---|---|
| sicherheitsorientiert, kurze Laufzeit | Planbarkeit, Risiko reduzieren | eher klassisch oder mit starker Sicherung |
| lange Laufzeit, renditeorientiert | Kosten, Streuung, Kapitalmarktrendite | eher fonds-/ETF-basiert |
| Selbstständig, schwankende Gewinne | Flexibilität, Zuzahlungen, Pausen | Tarif mit guter Beitragsmechanik |
| Familienabsicherung relevant | Hinterbliebenenlogik | Tarif mit passenden Bausteinen |
| Fokus Steuerhebel | planbarer Beitrag + gezielte Zuzahlung | flexibles Beitragsmodell |
💡 Tipp: Wählen Sie die Tarifart nicht nach Gefühl, sondern nach Laufzeit: Je länger der Horizont, desto wichtiger sind Kostenkontrolle und eine nachvollziehbare Kapitalmarktlogik.
5. Checkliste „Beste Rürup-Rente“ für Ihre Auswahl ✅
Eine gute Checkliste zwingt zur Klarheit. Viele Entscheidungen werden aus dem Bauch getroffen, weil Begriffe wie „Garantie“, „ETF“ oder „Top-Rente“ emotional wirken. Die Checkliste holt das zurück auf Fakten.
Zentral sind dabei drei Ebenen: Beitragsebene (kann ich das tragen?), Anlageebene (passt das Risiko?), Rentenebene (wie wird ausgezahlt?). Dazu kommen die Regeln (wie flexibel ist der Vertrag?) und die Kosten (wie stark fressen sie Leistung?).
| Checkpunkt | Frage | Soll-Zustand |
|---|---|---|
| Beitrag | passt der Beitrag auch in schwachen Jahren? | dauerhaft tragbar |
| Flexibilität | sind Senkung/Pause/Zuzahlung praktisch möglich? | wenige Hürden |
| Anlage | verstehe ich das Portfolio und Risiko? | klar, breit gestreut |
| Kosten | kenne ich die relevanten Kostenarten? | transparent, vertretbar |
| Verrentung | ist die Rentenlogik nachvollziehbar? | keine Blackbox |
| Bausteine | brauche ich Hinterbliebene oder BUZ? | bewusst entschieden |
| Regeln | gibt es Stolpersteine (Mindestbeitrag/Fristen)? | alltagstauglich |
📘 Beachte: Wenn Sie bei einem Checkpunkt keine klare Antwort haben, ist das kein „Detail“ – es ist ein Risiko für eine teure Fehlentscheidung.
6. Typische Fehler beim Vergleich von Basisrenten 🚫
Die häufigsten Fehler sind keine Rechenfehler, sondern Denkfehler. Sie entstehen, weil der Steuervorteil sehr sichtbar ist, während Kosten, Regeln und Verrentung eher „leise“ wirken.
Fehler 1: Nur die Steuerersparnis betrachten. Rürup kann steuerlich attraktiv sein, aber eine Basisrente ist eine Jahrzehnte-Entscheidung. Wenn Kosten hoch sind oder die Verrentung schwach ist, kann der Steuervorteil im Ergebnis verpuffen.
Fehler 2: Renditeprognosen vergleichen, ohne Kosten und Risiko zu verstehen. Zwei Hochrechnungen sind nicht vergleichbar, wenn die Risikologik unterschiedlich ist (Garantielogik vs. volle Fondsquote) oder wenn Kosten anders wirken.
Fehler 3: Flexibilität unterschätzen. Eine Basisrente ist gebunden. Wer keine Rücklagen hat und zu hoch einsteigt, landet später in Beitragsfreistellung – und genau das ist oft die teuerste „Lösung“, weil sie das Konzept zerlegt.
Fehler 4: Verrentung ignorieren. Eine hohe Fondshochrechnung bringt wenig, wenn die Umrechnung in Rente schwach oder intransparent ist.
| Fehler | Warum er passiert | Wie Sie ihn vermeiden |
|---|---|---|
| Steuern als alleiniger Maßstab | Steuervorteil ist sofort sichtbar | Nettologik über die ganze Laufzeit denken |
| Hochrechnungen glauben | Zahlen wirken „objektiv“ | Kosten, Risiko, Annahmen prüfen |
| zu hoher Beitrag | man will „maximal absetzen“ | Basisbeitrag + Zuzahlung statt Überforderung |
| Verrentung vergessen | Fokus nur auf Ansparphase | Rentenfaktor/Logik früh prüfen |
⚠️ Achtung: Der teuerste Fehler ist meist nicht „falscher Tarif“, sondern „falsche Beitragsdosis“ – weil Rürup in der Krise nicht einfach rückabgewickelt werden kann.
7. Beispiel: Zwei Rürup-Tarife im Vergleich (vereinfacht) 🔍
Ein Beispiel hilft, die Methodik zu verstehen. Wichtig: Das ist bewusst vereinfacht und ersetzt keine individuelle Berechnung. Ziel ist, zu zeigen, welche Fragen zwei Tarife wirklich trennen.
Wir vergleichen zwei fiktive Tarife:
Tarif A: stärker sicherheitsorientiert, höherer Garantieanteil, geringere Schwankung, dafür begrenztere Chancen.
Tarif B: stärker kapitalmarktorientiert (Fonds/ETF), höhere Chancen, höhere Schwankung, Kostenstruktur muss sauber sein.
Beide Tarife können „gut“ sein – je nachdem, welches Profil Sie haben.
| Vergleichspunkt | Tarif A (sicherheitsorientiert) | Tarif B (fonds/ETF-orientiert) |
|---|---|---|
| Zielgefühl | Planbarkeit im Vordergrund | Chancen im Vordergrund |
| Schwankung | geringer | höher |
| Kostenwirkung | oft weniger Fondskosten, aber Tarifkosten relevant | Tarifkosten + Fondskosten relevant |
| Flexibilität | abhängig vom Regelwerk | oft gut, aber nicht automatisch |
| Rentenlogik | häufig konservativ, planbarer | stark vom Konzept abhängig |
| Passend für | kurze Laufzeit, geringe Risikofähigkeit | lange Laufzeit, Renditeorientierung |
💡 Tipp: Lesen Sie dieses Beispiel als Entscheidungshilfe: Nicht „welcher Tarif ist besser“, sondern „welcher Tarif passt besser zu meiner Laufzeit und Risikofähigkeit“.
8. Rolle von Steuern, Nettobelastung & Alternativen 💶
Bei Basisrenten geht es immer um Nettobetrachtung. Der Steuervorteil senkt Ihre Nettobelastung heute, aber die spätere Rente ist zu versteuern. Zusätzlich sind Alternativen relevant, weil sie oft mehr Flexibilität bieten (z. B. freies Depot). Deshalb ist die richtige Frage nicht „wie viel Steuern spare ich“, sondern:
Was kostet mich die Lösung netto heute?
Welche Leistung ist netto später realistisch?
Welche Flexibilität gebe ich auf?
Welche Alternativen könnte ich parallel oder statt dessen nutzen?
In der Praxis hat sich eine einfache Denklogik bewährt: Basisrente als gebundene Schicht 1 für planbare lebenslange Rente und Steuerhebel, plus flexible Schicht (Depot/Rücklagen), damit das Gesamtsystem nicht bricht.
| Baustein | Stärke | Grenze |
|---|---|---|
| Basisrente (Rürup) | Steuerhebel, lebenslange Rente, Bindung schützt vor Entnahme | Kapital ist gebunden, Regeln strikt |
| freies Depot | maximale Flexibilität, freie Entnahme | kein unmittelbarer Sonderausgabenhebel |
| Liquiditätsreserve | Krisenfestigkeit | keine Rendite-Optimierung im Fokus |
| andere Vorsorgewege | je nach Fall passend | Komplexität, individuelle Regeln |
📘 Beachte: Eine gute Rürup-Entscheidung ist selten „entweder oder“ – sie ist meist „Rürup plus Flexibilität“, damit Steuerhebel und Lebensrealität zusammenpassen.
9. Online-Rechner vs. individuelle Analyse 🌐
Online-Rechner sind gut für ein Gefühl, wie die Mechanik funktioniert. Sie sind aber oft schlecht darin, die wirklich entscheidenden Faktoren realistisch abzubilden: Kostenwirkung, Verrentungslogik, Beitragsänderungen, individuelle Steuerlogik und Alternativen.
Ein Rechner zeigt oft eine schöne Kurve. Die Realität ist: Ihr Leben ist nicht linear. Einkommen schwankt, Beiträge ändern sich, Märkte laufen anders, und der wichtigste Punkt ist oft nicht die Hochrechnung, sondern ob das Modell in schwierigen Phasen stabil bleibt.
Eine individuelle Analyse muss nicht kompliziert sein, aber sie muss die richtigen Fragen beantworten: Beitrag tragbar? Flex-Regeln okay? Kosten vertretbar? Anlagekonzept verstanden? Rentenlogik klar? Alternativen berücksichtigt?
| Vergleich | Online-Rechner | Individuelle Analyse |
|---|---|---|
| Stärke | schneller Überblick | echte Entscheidungsvorlage |
| Schwäche | Annahmen oft zu grob | braucht saubere Daten |
| Fokus | Hochrechnung | Passung + Risiken + Szenarien |
| Ergebnis | „könnte so sein“ | „so ist es für Ihr Profil sinnvoll“ |
„⚠️ Achtung: Online-Rechner sind wie ein Spiegel im Schaufenster – Sie sehen eine grobe Kontur, aber kein klares Bild Ihrer persönlichen Situation. Für echte Entscheidungen braucht es eine individuelle Berechnung.“
10. FAQ – 6 wichtige Fragen zur „besten Rürup-Rente“ ❓
Nein – zumindest nicht im Sinne eines für alle gültigen Testsiegers. Es gibt Tarife, die häufig gut passen, und Produkte, die für bestimmte Zielgruppen besonders interessant sind. Ob ein Tarif für Sie „der beste“ ist, hängt jedoch von Steuersatz, Einkommen, Zielen, Laufzeit und Risikobereitschaft ab.
„📘 Beachte: Lassen Sie sich nicht von einer einzelnen Note oder einem Testsieger-Siegel leiten – die kennen Ihre Lebenssituation nicht.“
Sehr wichtig. Langfristig machen die Kosten oft mehrere Zehntausend Euro Unterschied. Hohe Kosten können einen Teil des Steuervorteils wieder auffressen. Gleichzeitig bringt eine sehr günstige Lösung wenig, wenn sie nicht zu Ihrer Risikostruktur passt.
„💡 Tipp: Fragen Sie gezielt nach der effektiven Gesamtkostenquote und wie hoch der Mehrertrag sein müsste, um teurere Tarife zu rechtfertigen.“
Das hängt von Ihrer Restlaufzeit und Ihrem Risikoprofil ab. Je länger die Laufzeit, desto eher lohnen sich renditeorientierte Lösungen (z. B. ETF-Rürup). Je kürzer bis zur Rente, desto wichtiger werden Garantien und planbare Auszahlungen.
„📘 Beachte: Es muss kein Entweder-oder sein – manche Hybridlösungen kombinieren Sicherheitsbausteine mit chancenorientierten Fonds oder ETFs.“
Hochrechnungen sind immer Annahmen – sie basieren auf Zinserwartungen, Überschüssen oder Marktentwicklungen, die niemand garantieren kann. Verlässlich sind nur die vertraglich zugesicherten Garantien (z. B. Mindestleistung, Rentenfaktor), alles andere ist Prognose.
„⚠️ Achtung: Vergleichen Sie Tarife deshalb nie ausschließlich über die „Rente mit 67“ in der Broschüre – schauen Sie immer auf Garantien, Kosten und die plausiblen Szenarien.“
In der Regel reichen 3–5 qualitativ ausgewählte Tarife, wenn sie unterschiedliche Tarifarten (klassisch, Fonds, ETF) abdecken. 20 Angebote nebeneinander schaffen eher Verwirrung als Klarheit.
„💡 Tipp: Wichtiger als die Anzahl der Angebote ist ein klarer Vergleichsrahmen: gleiche Laufzeit, gleicher Beitrag, vergleichbare Annahmen und eine einheitliche Nettobetrachtung.“
Beides. Der Steuervorteil macht die Rürup-Rente überhaupt erst interessant, die Produktwahl entscheidet, was aus dem geförderten Geld wird. Ein toller Steuervorteil mit schlechtem Produkt ist ebenso problematisch wie ein gutes Produkt mit praktisch keiner Steuerwirkung.
„📘 Beachte: Sehen Sie Rürup immer als Kombination aus Steuerstrategie + Produktstrategie – nur gemeinsam entsteht ein wirklich guter Baustein.“
11. Fazit – MAWA Finanz Basisrenten-Vergleich & Honorarberatung 🧭
Beste Rürup-Rente – Kriterien & Vergleich | MAWA Finanz
Die beste Rürup-Rente ist keine Frage von Werbeversprechen, sondern von Kriterien: Kosten, Anlagekonzept, Flexibilität, Rentenlogik und Regelwerk. Wenn diese Punkte sauber passen, kann die Basisrente ein sehr starker Baustein sein, besonders bei hohem Steuersatz und langfristiger Planung. Wenn sie nicht passen, wird aus dem Steuervorteil schnell ein unflexibler Vertrag mit enttäuschender Nettoleistung.
| MAWA Basisrenten-Check | Prüffrage | Ziel |
|---|---|---|
| Beitrag | ist der Beitrag dauerhaft tragbar? | Stabilität |
| Flexibilität | sind Pause/Senkung/Zuzahlung praktikabel? | Alltagstauglichkeit |
| Anlage | passt Risiko zur Laufzeit? | sinnvolle Chancen |
| Kosten | sind Kosten transparent und vertretbar? | Nettoleistung schützen |
| Rentenlogik | ist Verrentung nachvollziehbar? | planbare Rente |
| Bausteine | Hinterbliebene/BUZ bewusst gewählt? | Passung zur Lebenslage |
| Alternativen | flexible Schicht vorhanden? | Gesamtstrategie |
📘 Beachte: Ein guter Vergleich endet nicht bei „Tarif gewählt“, sondern bei „Strategie verstanden“ – dann wird aus Basisrente ein planbarer Baustein statt ein blindes Produkt.
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